19.06.2012

Bike Festival Willingen 2012

Am vergangenen Wochenende war es wieder so weit, das Bike Festival in Willingen mit seinem genialen Rennprogramm, v.a. für uns Freerider hat wieder stattgefunden. Hier ein paar Eindrücke:

Milka Wheels of Speed: Mein erstes Downhill Rennen auf der berühmt berüchtigten, Ex – Weltcup Strecken in Willingen verlief überraschend erfolgreich, nach Platz 18 in der Amateur Quali konnte ich mich im Finale auf Platz 5 verbessern und qualifizierte mich somit für das Pro – Finale am Sonntag. Dies verlief leider weniger erfolgreich, nach einem Trainingssturz und Besuch im Sanitätszelt verpatze ich meinen Lauf und landete auf Platz 33.

Specialized Enduro Ride: Dieses ist ein eher untypisches Enduro Rennen auf einer super flowigen Strecke mit kaum Überholmöglichkeiten. In meinem Quali – Heat konnte ich mich nach verpatztem Le –Mans – Start noch auf den 3. Rang vorkämpfen und erreichte somit das Finale. Dort hatte ich wiederum Problem am Start und konnte nur den 17. Platz erreichen.

Crema Cycles Short Track: Dies ist ein geniales und kräftezehrendes Sprintrennen über einen ca. 600m langen Rundkurs durch  Tabels, Wellen und Anlieger. In den 8er Heats konnte ich mich in der Quali und im Finale jeweils auf Platz 3. vorkämpfen.  

Gratulation an Ines und Katrin – gute Besserung Johannes

An schiena Gruaß,

Marco



14.06.2012

Bike-Transgermany 2012

eigentlich sollte eine Frau im Alter von 45 Jahren nicht mehr damit anfangen Mountainbike-Etappenrennen zu fahren!!

Aber ich habe schon immer davon geträumt einmal bei einem so großen Event dabei zu sein und deshalb habe ich mich dieses Jahr bei der Bike-Transgermany angemeldet. Ich war dann in Sonthofen vor dem Start auch ganz schön nervös und hatte starke Bedenken das ich in vier Tagen in Garmisch-Partenkirchen ankommen sollte. Die Strecke die vor mir lag waren immerhin 283Km mit 8484Hm, somit war mein Ziel auf jeden Fall in Garmisch-Partenkirchen ankommen egal wie.

Die erste Etappe ging dann auch besser als erwartet und meine Nervosität war am zweiten Tag schon viel geringer. Beim Start in Pfronten hat mich dann ein Sportler der es sehr eilig hatte abgeschossen in dem er sich direkt neben mir böse überschlagen hat, sein Bike hat mich am Arm und am Becken getroffen worauf beides auch sehr blau wurde, dies sollte aber auch der einzige Zwischenfall auf der ganzen Tour bleiben. Mein CANYON Bike hat die vier Tage so super funktioniert und die MAXXIS Reifen haben auch ohne Plattfuß die lange Strecke überstanden.

Die letzte Etappe von Seefeld nach Garmisch-Partenkirchen war dann noch sehr ungemütlich weil es vom Start weg stark geregnet hat und sau kalt war, ich konnte 40km lang meinen Lenker nicht mehr fest halten und das Schalten wurde fast unmöglich. Doch dank den UltraSports Gels habe ich das Ziel in Garmisch-Partenkirchen erreicht und habe bei den Damen den Platz 57 erreicht.

Für nächstes Jahr habe ich jetzt das Ziel unter die besten 50 Damen zu fahren und freue mich jetzt schon darauf.....

bis bald eure Nadeshda

 

Foto mit freudlicher Genehmigung von Sportograf.com (Copyright Sportograf.com)



11.06.2012

Lieber spät als garnicht - Ein genialer Winter und seine Krönung

Für mich war der Winter 2011/2012 eine unvergessliche Skisaison welche von Anfang an Highlights bot, z.B. war meine erste und zweite Skitour  die Besteigung und Skibefahrung der Wildspitz Nordwand, gefolgt von wunderschönen Tagen, auf dem Gletscher, im Allgäu, in Chamonix, bei genialem Tiefschnee, bei top Pistenverhältnissen, grausigem Bruchharsch und natürlich beim Skikurseln. Weitere tolle Erlebnisse waren die Befahrung der Elferrinne. Skitouren am für mich schönstem Berg im Allgäu, dem „Sipplinger“ und natürlich auch die zahlreichen Lehrgänge die man für die Ausbildung zum staatlich geprüften Skilehrer  benötigt, welche ich hoffentlich nächstes Jahr erfolgreich  abschließen werde.

Die Krönung des Winters war jedoch ein unvergesslicher Trip nach Chamonix und die Besteigung des Mont Blanc – dem Dach der Alpen. Eigentlich war dieser Ausflug als Powder Trip geplant, doch durch die ausbleibenden Schneefälle und den überall schon verspurtem Tiefschnee, entschieden wir uns spontan um.

Ein Tag aklimatisieren während einer Tour durch das Mere de Glace und Val de Blanc mussten genügen, am nächsten Tag ging es mit der Aiguille di Midi Bahn bis zur Mittelstation und von dort aus mit den Tourenski weiter zur Grand Mulets Hütte (3051 m). Um 3.00 Uhr Morgens ging es nach einer kurzen Nacht über die wunderschöne Route Royal zum Gipfel des Mont Blanc (4810 m), die meiste Zeit mit Steigeisen und wo es möglich war, mit Tourenski. Unser Ziel war natürlich der Gipfel und auch die Skibefahrung von dort, leider war das wegen der zu hohen Lawinengefahr nicht möglich und unsere Ski mussten in der Abri Vallot (4362 m) auf uns warten. Nach 9 anstrengenden Stunden, bei perfekten Verhältnissen und strahlender Sonne, erreichten wir überglücklich das Dach der Alpen.

 Vom Gipfel bis zur Abri Vallot mussten wir mit Steigeisen absteigen, aber ab dort stand unserer Skiabfahrt über das Petit Plateau und Grand Plateau, durch Pressschnee, Eis, Powder, Firn und Sulz nichts mehr im Wege – außer unsere erschöpften Beine. Nach vielen Stunden in unseren Skischuhen erreichten wir Nachmittags erschöpft, beeindruckt und überglücklich wieder Chamonix und blickten zufrieden zum Gipfel...

Und jetzt viel Wichtiger: es ist Sommer und ab aufs Bike !

Gruß Marco

Helen Wolf
Helen Wolf

11.06.2012

3. MTB – Marathon am Rursee - Ein harter Weg zum Sieg…

Nach meinem letzten Marathonstart beim „Fränkischen Schweiz Marathon in Bamberg“, wo ich nach 98km in 5:10 Std. ein sehr rundes und zufriedenstellendes Rennen auf dem wohl eher ungeliebten vierten Platz beendete, waren nun bereits drei Wochen vergangen. Eigentlich sollte dies eine kleine Rennpause sein, um neue Energie zu tanken und mich von den noch ungewohnten Langstreckenstrapazen zu erholen. Aber wie das eben so ist: Statt der ersehnten Erholung, prasselten eine Menge Arbeit und Schreibtischstress auf mich ein. Puh!

Also eher nicht so frisch und aufgetankt, aber mit viel Vorfreude tauschte ich dieses Wochenende endlich mal wieder den Schreibtischstuhl gegen mein geliebtes MTB. Um 5:30 schellte der Wecker im Sauerland, um 10:00 fiel der  Sartschuss in Einruhr am Rursee (Eifel Nationalpark). Vor mir lagen 74km und 1600Hm.

Dank meiner vorderen Position im Startblock kam ich gut auf die Strecke. Nach einigen Kurven und Knäppchen ging es dann auch direkt in den ersten längeren Anstieg, was mir eigentlich sehr liegt, um meinen Rhythmus zu finden. Aber irgendwie gab es an diesem Tag einfach keinen Rhythmus. Statt in einen flüssigen Wettkampf zu finden, kämpfe ich beharrlich mit dem wenigen, was mein Körper zu bieten hatte. Was war da los?!

Nachdem mir Christoph die aufmunternden Zurufe vieler Zuschauer bestätigte hatte („Hey, da kommt die erste Frau!“), gab es schließlich nur noch die Flucht nach vorn. Zwei Runden lang trieb mich mein unermüdlicher Kampfgeist durch den Wald. Möglichst den Vorsprung ausbauen! Bloß nichts anbrennen lassen! Irgendwie bis ins Ziel durchbeißen! Und das habe ich dann letztlich auch geschafft…

Zum ersten Mal erreichte ich als Gesamt-Erste das Ziel! Nach 3:49:33 Std. war dieser  Kampf mit mir selbst, auf einer widerspenstigen Strecke und vor allem gegen alle Verfolgerinnen endlich beendet. Total fertig, aber ebenso glücklich genoss ich gemeinsam mit Christoph den Ausklang einer tollen Bike-Veranstaltung am wunderschönen Rursee!

Nun heißt es wirklich mal wieder fit werden und dann geht’s mit besseren Beinen auf zum nächsten Bikespektakel!

Euch allen viel Spaß, eure Helen

Sarah Bosch
Sarah Bosch

10.06.2012

Früh aufstehen ist der erste Schritt in die falsche Richtung...

… deswegen fällt der Startschuss bei der Trans Germany grundsätzlich frühestens um 9 Uhr :) !
(Spaß beiseite)... Es war mein erster Startschuss zu einem Etappenrennen und mit 4 Tagen lang genug um in die Welt der Mehrtages-Rennen zu starten. Nach meinem heavy Sturz am Tegernsee stand ich ein bisschen mit gemischten Gefühlen am Start, aber zugleich freute ich mich rießig auf eine neue Erfahrung und auf 4 Tage voll auskotzen. Ich habe die letzten Wochen gut trainiert und fühlte mich super und somit stand, bis auf den unzähligen blauen Flecken, der ganzen Challenge nichts im Wege. Von Sonthofen nach Garmisch und das über zahlreiche Berge, so stand es auf dem Plan. Nachdem ich mir eine Woche vor dem Start einmal die Mühe gegeben hatte, die Startliste von oben nach unten durchzuforsten konnte ich mir kein klares Ziel stecken. Zu viele bekannte Namen standen auf der Liste. Im Nachhinein kann ich behaupten, dass ich noch nie zuvor an einem Rennen teilgenommen habe, wo bei einem Damenfeld so gut besetzt war. Bei der ersten Etappe war das Tempo extrem hoch und es wurde sofort selektioniert. Ich wusste während dem Rennen nicht auf welchem Platz ich mich befinde und das hat zu diesem Zeitpunkt auch nicht die allzu große Rolle gespielt. Viel wichtiger war das gute Gefühl in den Beinen, eine Portion Spaß und das Beste: Krissi und ich auf dem nahezu beängstigenden gleichen Leistungsstand. Was dies bedeutet haben wir dann die nächsten Tagen allen gezeigt. Wir konnten 3 von 4 Etappen von Anfang bis zum Ende gemeinsam fahren. Wir haben uns immer wieder mit der Führungsarbeit abgewechselt, uns gegenseitig motiviert und uns vor allem in harten Momenten ein Hinterrad geboten. Mit ihren flotten Sprüchen, ihren Angriffsattacken (und die nach 5 Meter wieder rückgängig machen) und ihren Streckenauskünften hat mich Krissi des öfteren während dem Rennen zum lachen gebracht. Drei von Vier Etappen, weil eine Etappe war ganz besonders. Ich stand schon am Start und konnte mein Gefühl nicht ganz einordnen. Ich fühlte mich super, obwohl ich die ganze Nacht nicht geschlafen hatte. Dann der Startschuss und der erste Berg. Meine Beine powerten und powerten und ich konnte ein richtig hohes Tempo fahren. Ganz nach dem Motto: dry or error habe ich dann auch alles versucht, letztendlich hätte dies auch mit einem Einbruch enden können. Hat es aber nicht,... mit einem 7. Platz am 3. Tag der Trans Germany habe ich mir selber meine Form bestätigt. Ich freute mich sehr über die Platzierung und konnte mich auf den 7. Gesamtrang vorschieben. Auch Krissi konnte am gleichen Tag einen Platz gut machen. Der letzte Tag war einer der härtesten Renntage, wo ich je erlebt habe. Ich gehöre zu den absoluten Schönwetter-Fahrer. Ich weiß nicht, wann ich das letzte Mal bei Regen trainiert habe. Denn wenn es regnet habe ich grundsätzlich Ruhetag. Wenn es zwei Tage regnet, dann sind es eben zwei Ruhetage und wenn es eine Woche regnet, dann Ruhewoche. Naja. Auf jeden Fall hat es beim Start schon geschüttet ohne Ende und somit war meine Motivation im Keller. Doch auch dort war Krissi wieder zur Stelle und ich muss sagen, dass ich Dank ihr auch die letzte Etappe gut überstanden habe. Ohne ihr wäre ich an diesem Tag zwar ins Ziel gekommen, aber mit Sicherheit nicht als 10.te. Mit einem siebten Gesamtrang habe ich mehr erreicht, als ich je erwartet habe. Da Krissi und ich (außer die ersten 5) die Einzigen waren die ,ohne Zwischenfälle (Einbruch,Defekt,etc.), ein extrem konstantes Rennen gefahren sind, wurden wir beide mit einer super Platzierung belohnt.

Vielen Dank auch ans Team fürs Verpflegen, Radl putzen und Fotos machen !



08.06.2012

Jetzt kann's losgehen!

Hallo zusammen,

nach längerer Blog-Pause nach einer dummen und langwierigen Verletzung am Finger (die ich mir beim Riva Bikefestival beim EnduroRennen zugezogen habe) war ich gestern zum 1. Mal wieder im Bikepark unterwegs!! Zwar ist das Ganze nicht komplett schmerzfrei abgelaufen aber doch so gut, dass ich mich wieder ans Freeriden herantasten kann! Das war der Hammer und nach kurzer Eingewöhnungsphase war auch der Flow wieder da (den ich ganz unten aus dem Keller ausgraben musste:))

Somit bin ich top motiviert und freu mich rießig, mit leichter Verspätung, in die Enduro Saison zu starten!!

Nach dem BikeFestival in Willingen geht's dann in 2 Wochen richtig beim Trailfox in Flims los, drückt mir die Daumen!!

 

Ganz lieben Gruß,

INES

P.S.: aufgrund langanhaltender Fingerschäden hatte ich mich zwischenzeitlich unter die Läufer gemischt aber so ein Halbmarathon ist nicht annähernd so schnell wie das Biken und man bekommt um einiges mehr Muskelkater:)



04.06.2012

Bike-Sevice & CC-Rennen in Neuhausen bei Engen

da die Bike-Transgermany nun vor der Tür steht habe ich am Samstag bei super Sonnenschein einen großen Service an meinem CANYON-Bike durchgeführt. Der Verschleiß hat doch an einigen Teilen gezehrt. Ausgetauscht habe ich Kette, Zahnkranz, Bremsscheibe hinten mit Belägen, Kettenleitrollen am Schaltwerk sowie das Innenlager der Kurbel. Um auf Nummer Sicher zu gehen ob das alles funktioniert bin ich dann am Sonntag am Cross-Country Rennen in Neuhausen bei Engen an den Start gegangen.

Sonntag war dann das Wetter regnerisch, doch zum Start hin hatte Petrus mit uns ein einsehen und der Himmel klarte auf. Die Startprozedur war durch ein neues Transpondersystem ein wenig einzigartig, denn es wurde in 6er-Gruppen quer durch alle Klassen gestartet. Im Rennen hatte man keine Ahnung welchen Platz man gerade inne hatte, somit war es ein Zeitfahren ohne Gegner. Meine Technik am Bike funktionierte hervorragend und ich kurbelte so schnell ich konnte mit dem Ergebnis den 2. Platz erreicht zu haben. Mit Pokal und Sachpreis im Gepäck habe ich dann die kurze Heimreise angetreten.

Bis bald eure Nadeshda 

Martina Sageder
Martina Sageder

04.06.2012

Tegernsee Marathon

Dieses Wochenende stand der Tegernsee Marathon am Programm. Ich reiste bereits am Samstag an, da ich Sonntag nicht allzufrüh aufstehen wollte und um erholt starten zu können. Ich schaute mir am Samstag noch den Schlussteil der Runde an, genoss die Umgebung des schönen Tegernsees und kräftigte mich noch bei der Pasta Party bevor ich mich am Sonntag um 8:45 Uhr ins Renngeschehen stürzte.

Doch der Tag sollte nicht mein bester werden. Bereits am Start kamen zwei Fahrer vor mir zu Sturz und obwohl ich es noch erbremste knallten zwei weitere Fahrer hinter mir mit voller Wucht in mein Rad. In der Starthektik hab ich nur kurz gecheckt ob am Rad eh noch alles ganz ist und nahm die Verfolgung auf das Feld auf.

Dem hohen Anfangstempo musste ich dann nach dem ersten sehr steilen Berg Tribut zollen und ich verlor zwischen ersten und zweiten Anstieg etwas den Anschluss an die Ladies. Bei der zweiten schweren Abfahrt durch Schlamm und rutschige Passagen kam mir am Hinterbau schon etwas komisch vor, doch ich hegte noch keinen gröberen Verdacht und versuchte kontrolliert weiterzufahren.

Am letzten Berg kam ich dann wieder etwas besser in meinen Rennrhythmus und ich konnte noch etwas Zeit gut machen. Auch die letzte schwere, rutschige Singletrailabfahrt meisterte ich gut und ich kam ziemlich ausgepowert ins Ziel. Als ich dann im Zielbereich den Dreck vom Rad entfernte und mir das Rad genauer anschaute, entdeckte ich dann eine Bruchstelle am Carbonrahmen. Der Rahmen war kaputt. Ich war komplett verärgert, jedoch im Nachhinein auch froh, dass der Rahmen bis zum Schluss des Rennens gehalten hat, denn das hätte ziemlich ins Auge gehen können. 

Am Ende war es ein 6.Platz Overall und der 4. in meiner AK auf der C-Strecke mit ca. 65km und 2400hm. Bin zwar nicht ganz zufrieden mit mir und dem Ergebnis. Irgendwie fehlt mir einfach noch der "Punsch", denn ich gerne hätte. Da ich aber jetzt eh kein Rad habe, da ich einen neuen Rahmen bekomme (danke Canyon an dieser Stelle), werde ich die nächsten Tage die Beine etwas hochlegen und mich mal komplett erholen, vielleicht kann ich dann mal mein ganzes Potenzial ausschöpfen. Mut zur Pause ist nun die Devise, die mir echt schwer fällt.

Alles in allem noch einmal Glück gehabt. Ride on!

Daniel Jung
Daniel Jung

04.06.2012

2.und 3.Juni Uphill-Rennen Naturns und Tegernsee-Marathon

Ein Wochenende wie man es sich nur wünschen kann ;-)  Am Samstag hatte ich ein Uphill Rennen in Naturns bestritten, wo ich auf der Strecke von 15km und 1340hm die Tagesbestzeit von 58:27 Minuten einfahren konnte. Am Sonntag startete ich dann beim Tegernsee-Marathon auf der B-Strecke, wo 56km und 1500hm zu absolvieren waren. Ich fühlte mich trotz des Rennens am Vortag recht fit und wollte auch an diesem Tag um den Sieg mitfahren. Am Anfang wurde ein sehr hohes Tempo gefahren, unter anderem von meinem Teamkollegen Lysander, der wollte es an diesem Tag richtig wissen und gab Vollgas. Ich hatte große Mühe das Tempo zu halten, dennoch gelang es mir dran zu bleiben und somit konnten wir drei (Lysander, Ich und Nicolai Marcus) uns bald vom Rest des Feldes absetzen. An einem kurzem darauffolgenden Anstieg setzte sich der Bulls Fahrern dann von Lysander und mich ab und nun arbeiteten mein Teamkollege und ich bis zum letzten Anstieg gut zusammen und probierten den Abstand nicht zu groß werden zu lassen. Am letzten Anstieg setzte ich dann alles auf eine Karte und gab richtig Gas, dieses Tempo konnte Lysander dann nicht mehr folgen und ich probierte nun auch den Führenden zu attackieren. Auf der darauf folgenden Abfahrt hatte dieser dann einen Platten und ich konnte an ihm vorbei ziehen. Die letzten 25km musste ich dann alleine richtig in die Pedale drücken, ich kämpfte richtig hart und dies wurde dann mit der Tagesbestzeit belohnt. Zweiter wurde Lysander, der auch ein sehr starkes Rennen fuhr. Ich hatte richtig viel Spaß an diesen zwei Rennen und freute mich sehr über die schönen Erfolge an diesem Wochenende. Also die Form passt und somit kann die Transalp nur kommen.

Sarah Bosch
Sarah Bosch

04.06.2012

Irgendwie ins Ziel gekämpft

Gestern stand für mich der Tegernsee Marathon in Rottach Eggern auf dem Plan. Es sollte mein letzter Formtest sein, bevor es am Mittwoch an den Start der TransGermany geht.

Als Vorjahressiegerin auf der Strecke B war auch dieses Jahr mein Ziel zu gewinnen. Ein weiteres Ziel war es, das Rennen so passiv wie möglich zu fahren um nicht alle Körner, 3 Tage vor dem Start des Etappenrennens, zu verschießen. Also setzte ich mich ziemlich schnell mit Sabine Schneider an die Spitze des Damenfeldes. Ich beobachtete das Rennen hauptsächlich von ihrem Hinterrad aus und versuchte den Kontakt nicht zu verlieren. Denn mein Plan: Am letzten Berg attackieren und in der Abfahrt davon fahren. Wir hatten schon nach den ersten 400 Höhenmeter einen guten Abstand von über 2 Minuten auf die, zu diesem Zeitpunkt, dritt Platzierte Nina Krauss. In der Schotterabfahrt kurz vor dem zweiten und letzten Anstieg setzte ich mich an die Spitze und keine 2 Minuten später passierte es: aus unerklärlichen Gründen rutschte ich bei einer Geschwindigkeit von 45Km/h aus der Kurve. Ich knallte voll auf den Brustkorb und meine linke Schulter. Die ersten paar Sekunden konnte ich gar nicht realisieren was vor sich ging und so lag ich erst einmal nur auf dem Boden. Dann machte sich auf einmal Panik und ein rießen Schock in mir breit, da ich rießen Schmerzen und einige Schürfwunden hatte. Während dessen sind immer mehr Fahrer an mir vorbei gefahren. Zwei blieben stehen und einer verständigte den Malteser. Nach guten 5 Minuten hatte ich mich aber erholt und mich wieder auf das Bike gesetzt, allerdings war zu diesem Zeitpunkt der Malteser noch nicht eingetroffen. Als ich dann beim nächsten Streckenposten ankam hielt der mich fest, denn er wollte, dass ich mich erst vom Malteser anschauen lasse, bevor ich weiter fahre. Das war natürlich nett von ihm gemeint, aber ich sah zu diesem Zeitpunkt nur alle an mir vorbei fahren und regte mich noch mehr auf. In meinem Schockzustand konnte ich irgendwie sowieso nicht mehr klar denken. Dann traf irgendwann der Malteser ein, dene erklärte ich dann, dass ich noch fähig sei ins Ziel zu fahren und verschwand so schnell es geht. Mein Sieg war also dahin und somit dachte ich mir: fahr ich halt irgendwie ins Ziel. Als es dann in den letzten 500 Höhenmeter Anstieg ging merkte ich aber, dass ich (trotz meiner sämtlichen Blessuren) noch relativ gute Beine hatte und startete eine Aufholjagt. Ich überholte Steffi Hardrascheck und hatte somit das Podium wieder in Griffweite (da sie die Dritte zu diesem Zeitpunkt war). Ich machte allerdings die Rechnung ohne der Abfahrt, wo ich dann immer mehr Schmerzen bekam. Also schloss Steffi wieder auf mich auf. Ich änderte dann wieder meine Taktik und versuchte wieder so passiv wie möglich zu fahren und es auf einen Zielsprint ankommen zu lassen.

Dazu kam es letzten Endes auch und ich konnte diesen für mich entscheiden. Glücklich bin ich über mein Ergebnis natürlich nicht, aber zumindest habe ich jetzt die Gewissheit, dass meine Form stimmt.

Gewonnen hat letztendlich Nina Krauss, da Sabine Schneider leider nicht über einen Helfer, wie Nina, verfügt hat.

Martin Schindele
Martin Schindele

28.05.2012

1. Wiederholung "Maringeleweg - 8a"

Fast 40 Jahre nach der Erstbegehung des Maringeleweg´s am Hochwiesler in den Tannheimer Bergen, kämpfen sich die Kletterlegende aus dem Allgäu, d´Maxi Klaus, und das Alpin-Allround-Ass (Mr. Triple A) aus dem Ostrachtal, d´Brutscher Sebi, durch den  Techno-Klassiker der 70er & 80er Jahre. Vermutlich sind sie die ersten Kletterer, die die alten Schlaghaken der Erstbegeher seit Jahren mal wieder belasten…

Seit der neue Tannheimer Kletterführer viele der alten, klassischen Touren nicht mehr aufführt sind diese Routen schon lange in Vergessenheit geraten...

Maxi hatte die Idee einer freien Begehung des Maringelewegs schon seit 20 Jahren im Kopf, als ihm als noch kleiner Maxi eine technische Begehung gelang. Als er dann schließlich mit Sebi letztes Frühjahr die Route probierte, waren 3 Dinge klar:

1.)    Es ist frei kletterbar!

2.)    Es wird schwer!

3.)    Wir sind nicht allein im Universum! ;-)

Da die Erstbegeher in den 2 oberen Seillängen Stiftbohrhaken benutzten, ersetzten Maxi und Sebi insgesamt 5 der alten Gurken durch neue Bohrhaken, was nicht heißt, dass es jetzt eine Sportklettertour ist…

Die 2te Seillänge, eine 8- hat einen sehr alpinen Charakter. Alte, rostige Schlaghaken, brüchiger Fels und ein Direktticket ins Krankenhaus bei einem Sturz! Die Schlüsselseillänge, wartet dann mit bombenfesten, hammergeilem Kalk und guten Schlaghaken – eine absolut 5 Sterne Seillänge! Danach wird’s richtig technisch. Eine knackige Platte, die sehr viel Zehenspitzengefühl verlangt führt schließlich in leichtes Gelände zum Gipfel.

Die erste freie Begehung gelingt dann Maxi letzten Herbst! Die erste Route im 10ten Schwierigkeitsgrad in den Tannheimern! Sebi schaffte den roten Punkt letzten Monat!

Big up Jungs – geiler Scheiß!!!!

 

Natürlich haben die zwei mir schon letzten Sommer Stundenlang von dieser Tour vorgeschwärmt und mich richtig heiß gemacht. Also hab i mein Spezl, n´Reini von Innsbruck herbestellt und wir konnten beide alle Längen am 10.Mai ebenfalls punkten!

Beste und schwerste Tour in den Tannheimern, viel Charakter, geiler Fels, geile Linie und geiles Ambiente

 Erstbegehung 1972: A. Maringele, B. Günther (VI / A2+)

1. RP 2011/12:  Maxi Klaus & Brutscher Sebi

1./2. WH: Mr. Wu und Reini Hones

1.SL: 5+ / 2.SL: 8- / 3.SL: 9+/10- / 4.SL: 9-

Friends(0,5/1/2/3) und a paar 60er Schlingen zum Haken verbinden sind scho nötig.

 

A fettes Mörci an Maxi, Sebi und Reini für die geilen Tage in d´Berg, Luki für die super Bilder, und natürlich Mario und dem Mountain-Heroes-Team für die tolle Unterstützung!!! 

 

Merci uib und alles Geile, an schene Sommer und viele Heidelbeer!

Wusel

 



27.05.2012

Bad Wildbad Marathon

kurzfristig hatte ich mich noch entschieden am 20.05.2012 beim Marathon in Bad Wildbad an den Start zu gehen.

Nach dem es in Singen eigentlich nicht schlecht lief, bin ich voller Motivation bei der Mitteldistanz 57Km und ca. 1560Hm bei sehr schönem Wetter an den Start gegangen. Der Kurs bestand aus einer Schleife von 26Km die 2x zu durchfahren war. Gleich musste ich feststellen das Bad Wildbad mit Singen nichts gemeinsam hatte. Singen war AUTOBAHN heizen, nicht so in Bad Wildbad die Strecke hier bestand aus Natur pur, auf schmalen Wegen im Wald bergauf, durch moorige Wiesen und Singeltrails teilweise wieder bergab. Die Strecke war für einen Marathon der volle Hammer aber das ist halt Schwarzwald pur.....

In der ersten Runde konnte ich gut mithalten, habe mich aber etwas übernommen und musste dann feststellen das ich ganzschön ausgelaugt in die zweite Runde eingefahren bin, an einem kniffligen Anstieg habe ich dann auch noch einen Sturz fabriziert und den linken Unterarm an einem Fels vom Handgelenk bis zum Ellenbogen aufgekratzt. Ein freundlicher Teilnehmer hat mir dann auch gleich den Grund für den Sturz erklärt "du warst einfach zu langsam" danke für den Hinweis ich versuche es das nächste mal besser zu machen.

Am Ende habe ich den 8. Platz in der Klasse Master I weiblich erreicht, und durch die tolle Strecke und das schöne Wetter war dies mein bisher schönster Marathon in diesem Jahr gewesen und bin glücklich wieder nachhause gefahren was für mich das Wichtigste am BIKE-Sport ist.

Bis bald eure Nadeshda

 

Foto mit freundlicher Genehmigung von Sportograf.com (Copyright Spotograf.com)

Daniel Jung
Daniel Jung

21.05.2012

MTB-12h WM Weilheim

Titelverteidigung im 2er Mixed bei der 12h WM in Weilheim war angesagt. Meine Teampartnerin Krissi und ich hatten nur ein Ziel und das war der erneute Sieg und somit wieder ein schöner Erfolg für uns und unser Team. Wir gaben von Anfang an richtig Gas und konnten schon bald einen schönen Vorsprung herausfahren und somit alles ein wenig lockerer angehen. Bis kurz vor Schluss des Rennens hatten wir einen Vorsprung von einer Runde und 10 Minuten, doch dann kam eine kurze Schrecksekunde und ich hatte ein Defekt, doch ich konnte dank des Handys gleich Krissi anrufen  und sie startete ohne groß zu zögern los und beendete dann die letzten 2 Runden in einem sehr starken Tempo. Bin richtig stolz auf Krissi, denn sie hat sich wieder super geschlagen, keine Sekunde Schwäche gezeigt und immer  100% gegeben. Es reichte dank des großen Einsatzes von Krissi bis zum Schluss dann noch für einen Vorsprung von einer Runde auf das zweite Team. Diese super Leistung war aber nur möglich, da wir von unserem Team bestens versorgt wurden und sie uns mit unseren tollen Produkten von Jentschura, Rapunzel und Ixso verköstigt haben. Es war wieder ein Klasse Tag mit dem gesamten Team, bei dem wir extrem viel Spaß hatten. Bedanken möchte ich mich sehr bei Karlheinz, Stub und Eren für den perfekten Service während den ganzen 12h!!!! DANKE ;-)

Martin Schindele
Martin Schindele

16.05.2012

1.RP - Südostrisse Rote Flüh

Nachdem die letzten Jahre das Alpine Sportklettern immer beliebter wird, und nach und nach alle Linien im Tannheim (ver-)bohrt werden, haben wir uns schon lange von dem aktuellen "Alpinführer" des Tannheims verabschiedet und benutzen nur noch den alten Führer aus den 80er Jahren. Die Routen, welche hier aufgeführt sind, verdienen den Namen "Alpintouren" wenigstens noch! Schlaghaken, Friends und Keile sind hier bei den meisten Touren ein absolutes Muss! 

Also stöber ich an einem warmen, lauen Winterabend so den Führer durch und stoße auf folgende Beschreibung:

"Südostriß, V+/A2, Längere strecken in der oberen Wandhälfte A2 und A1 (schlechte Haken!), Selten begangene Riß- und Kaminkletterei..." - Geiler Scheiß, Alter! 

Die Haken waren wirklich verdammt schlecht, viele konnten wir einfach so rausziehn! Aber mit Friends und einigen neu geschlagenen Haken konnten wir die 4 Seillängen, der Variante zur Südostverschneidung, im Teamrotpunkt klettern! 

Obwohl der Fels stellenweise extrem brüchig und die Absicherung schlecht bis sehr schlecht ist, war die Route der absolute Hammer! 

Das Abenteuer lauert überall, mann muss es nur erkennen und leben!!!

Daten:

  • 8 SL (6+,4,4,8-,8,7,7-,3)
  • keine Bohrhaken
  • Camelots 0,5 - 3
  • ein Paar SH

Viel Spaß den Sommer in d´Berg!

Wusel :-)



14.05.2012

Auerberg Marathon 2012

Gestern stand bei mir der Auerberg Marathon in Kaufbeuren über 62 km auf dem Tagesplan. Das Wetter zeigte sich Gott sei Dank nach den Regenfällen am Samstag wieder von seiner besseren Seite und wir konnten um 10 Uhr bei strahlendem Sonnenschein und frischen 10 Grad starten.

Das Tempo war gleich vom Start an sehr schnell, was ganz klar Rupert Palmberger vom Centurion-Vaude Team zu verdanken war, der das Feld sehr schnell sprengen wollte.

Nach ca. 15km setzte er eine starke Attacke am Berg und konnte eine Lücke von ca. 20 Metern reißen. Es gelang mir wieder dieses Loch bis zur Kuppe zu schließen und so konnte ich mich erst einmal im Windschatten erholen. Mit von der Partie war neben Palmberger auch noch Tobias Reiser vom Notebooks-billiger Team.

Am Auerberg setzte Palmberger dann seine finale Attacke, der zuerst Tobias Reiser und 200 Meter später auch ich „erlag“:). In der Abfahrt nahm ich dann das Tempo ein wenig raus, um Tobias Reiser aufschließen zu lassen, da der Weg vom Auerberg zurück alleine sehr lang werden kann:)

Wir zwei arbeiteten dann die restlichen 30 km zurück ins Ziel sehr gut zusammen. Gegen Ende wurde es noch sehr knapp, als von hinten noch ein Fahrer zu uns aufschließen wollte und meine Kräfte auch langsam zu Ende gingen. Kurz vor dem Ziel konnte Tobias noch eine Lücke reißen und wurde verdient Zweiter. Ich folgte eine Sekunde später auf dem dritten Platz.

Bedanken möchte ich mich noch bei allen Sponsoren, besonders auch für mein Grand Canyon 29 AL, welches sich als „richtige Waffe“ im Gelände entpuppt:)