Daniel Jung
Daniel Jung

10.07.2012

Dolomiti Superbike und Berge ;-)

Es war wieder ein gelungenes und wunderschönes Wochenende.

Begonnen hat es am Samstag mit dem Dolomiti Superbike. Ich ging dort auf die Kurzstrecke von 57km und 1700hm an den Start. Das Problem war an diesem Tag, dass ich nur im 2tem Startblock war und somit über 400 Fahrer beim Start vor mir hatte. Dies machte dann keinen Spaß, denn man konnte am Anfang nicht gut überholen, verlor viel Zeit und auch Kraft. Da man sich immer am Streckenrand vorbei drängeln musste und dies extrem hart war. Somit war für mich der erste Berg eine totale Quälerei und ich hatte deshalb auch durch den ständigen Tempowechsel einige Probleme mit meinem Magen. Doch nach diesem Anstieg erholte ich mich dann richtig gut und wurde je länger das Rennen lief, immer stärker und kämpfte mich super nach vorne. Kurz vor Schluss hatte ich dann noch einen blöden Sturz, der mir einen Rang kostete. Dennoch konnte ich mich im Ziel über den Sieg in meiner Kategorie und den 7.Gesamtrang freuen. Es war somit eine gelungene Generalprobe für die anstehende Transalp, auf die ich mich jetzt so richtig freue.

 

Am Sonntag und Montag ging es  dann zum auslockern (7h und 8h Bergtour) zusammen mit meiner Freundin auf die wunderschönen Berge :-)

Dort konnte ich wieder richtig Energie und Höhenluft tanken. Denn es waren wieder Touren die einen wunderschönen Ausblick, unglaublich viel Freiheit und Stille boten. Wir konnten dabei den Lenkstein 3237m, das Fernerköpfl auf 3230m und den Magerstein auf 3273m erfolgreich besteigen.

 

 



09.07.2012

Freeride Festival Saalbach Hinterglemm

Hi Leute,

am Wochenende war ich zusammen mit Johannes und Patrick beim Dakine Freeride Festival in Saalbach Hinterglemm. Hier ein kleiner Rennbericht von Patrick, der das turbulente Geschehen zusammengefasst hat: 

 

Bei der Scott Gang Battle, einem Massenstart-Downhill-Race über 8,1 km und 1000 hm, lieferten sich die Mädels ein Kopf-an-Kopf Rennen. Nach einigen Positionswechseln trennten die ersten vier Damen lediglich 8 Sekunden. Elke Rabeder (RRP Revolution Racing Project – MAXXIS) gewann vor Birgit Braumann (SPECIALIZDED-MOUNTAINBIKER.AT) in einer top Zeit von 12:43,06. Ines finishte in einer Zeit von 12:49,63 min ganz knapp hinter Braumann auf dem dritten Platz. Vierte wurde die Schweizerin Anita Gehrig (Specialized Twins Racing).

Ines ging mit ihrem neuen CANYON FRX an den Start welches sie bei der Scott Gang Battle, für die  in zwei Wochen anstehende MEGAAVALANCHE im franz. Alpe d’Huez, auf Herz und Nieren testete.

Bei den Herren ging unser Fahrer Johannes Rief und Neuzugang Patrick Thoma an den Start.

Am Samstag lieferten beide eine starke Vorstellung bei der Qualifikation ab und sicherten sich so zwei der heißbegehrten Startplätzte in der ersten bzw. zweiten Startreihe des 1. Men’s Heat fürs Finale.

Beiden Fahrern gelang am Sonntag im Finale ein guter Start und so konnten sie sich bereits in der Anfangsphase des Rennens weiter nach vorne arbeiten.

Patrick hatte Pech und stützte kurz vor dem Ziel, wobei er leider einige Plätze verlor, war aber dennoch sehr zufrieden mit seinem Run und beendete das Rennen auf dem 15. Platz von über 200 Startern, in einer Zeit von 12:13,50 min.

Johannes erkämpfte sich auf der schnellen und anspruchsvollen Streck mit einer Zeit von 12:55,96 min den 27. Platz, was den 2. Platz in seinem Jahrgang bedeutete.

Sieger des Rennens war der Worldcup Downhiller und Vorjahressieger Matthias Stonig (LE CANNABIS CANFIELD Factory Team) mit einem neuen Streckenrekord in einer Zeit von 10:57,11 min.

Gratulieren möchten wir auch unserem ehemaligen Teammechaniker und Mitarbeiter Julian Reder welcher nach zwei 2. Plätzen in den Jahren 2010 und 2011 nun den 1. Platz beim Rose Speedwheelie Contest mit einer Geschwindigkeit von unglaublichen 63,83 km/h feiern durfte.

 

Nun steht meine letzte Uni-Woche vor der Tür und am Sonntag gehts auch schon los nach Alpe d'Huez, drückt mir die Daumen!!

 

Lieben Gruß,

Ines

Johannes Rief
Johannes Rief

09.07.2012

Freeride Festival in Saalbach - Gang Battle

Letztes Wochenende fand das Freeride Festival in Saalbach statt. Das Gang Battle ist ein 8km langer Downhill Massenstart mit einer Höhendifferenz von ca. 1000m und über 250 Teilnehmern. Bei der Quali konnte ich mir dank Platz 34 einen Startplatz in der zweiten Reihe sichern und hatte so gute Chancen auf eine gute Platzierung. Am Start hatte ich jedoch Pech und der Fahrer vor mir löste einen Massensturz aus, der mich aber nur blockierte ung Gott sei Dank nicht zum Sturz brachte. Dennoch galt es einige Plätze wieder gut zu machen!Dann, in der zweiten Kurve das Gleiche noch einmal, wieder ein Sturz vor mir der mich abermals ausbremste und weiter nach hintenfallen ließ...Nunja noch war nichts verloren und so konnte ich auf einer längeren Tretpassage wieder ein paar Plätze aufschließen. Eine Top Platzierung war jedoch unwahrscheinlich und so rollte ich eher sicher ins Ziel. Am Ende musste ich mich mit Platz 27 zufrieden geben. Ob es wieder Pech war oder nicht, ich bin wieder um ein paar Erfahrungen reicher. 

Das Rennen besser abschließen konnten Julian Reder Platz 20 (der übrigens auch den Speed Wheelie Kontest gewonnen hat) und Patrick Thoma Platz 15, die die anfänglichen  "Bremser" glücklicherweise umfahren konnten. 

Auch Ines konnte ihr Können abermals beweisen und fuhr sich in der Quali und im Rennen souverän auf den 3. Platz!!! 

 

Bis zum nächsten Rennen, dem Trek Bike Attack, dauert es jetzt noch eine Weile...

 

Bis dahin allen eine Trainingsreiche Zeit ;-) 

 

Jo 

Sarah Bosch
Sarah Bosch

08.07.2012

Wenn der Kopf will, aber die Beine nicht … DOLOMITI SUPERBIKE: Ein Tag zum Vergessen !

Es ist das grösste Marathon Rennen in Italien und zugleich eines der schönsten. Das DOLOMITI SUPERBIKE war schon immer Kult und wird es auch immer bleiben. Mit über 4000 Startern hatte es dieses Jahr soviel Starter wie noch nie und ich freute mich umso mehr wieder dabei zu sein. Da die Langdistanz zur UCI Marathon Worldserie zählt, waren auch nahezu alle starken Fahrer und Fahrerinnen vertreten. Wegen der anstehenden Transalp kommende Woche wollte ich die Kurzdistanz (57km u 1700hm) nochmals nutzen, um Selbstvertrauen zu tanken und ein letztes hartes Rennen in den Beinen zu haben. Der Start erfolgte schon um 7:30 Uhr und führte schon nach wenigen Minuten in den ersten Anstieg hoch zur Plätzwiese hinein. Schon nach dem Start war da wieder dieser Punkt, wo gar nichts ging. Meine Beine waren mal wieder völlig blockiert und ich fühlte mich als würde ich nicht von der Stelle kommen. Da ich aber kein Freund von Schwäche bin, versuchte ich mich mental zu pushen. Immer wieder setzte ich mir Fahrerinnen vor mir als Ziele und versuchte durch „Attacken“ irgendwie nach vorne zu kommen. Allerdings endete dies immer wieder in der gleichen Reihenfolge: Erst setzte ich mir das Ziel, dann ging ich aus dem Sattel und versuchte so richtig in die Pedale zu treten, stellte dann nach einigen Metern fest, dass meine Beine total tot waren und musste wieder rausnehmen. Doch so schnell wollte ich nicht aufgeben und freute mich auf die erste lange Abfahrt, mit der Hoffnung mich dort zu erholen und auf dem folgenden 15 Kilometer langen Flachstück in einer guten Gruppe wieder ran zufahren und am letzten Berg vielleicht nochmals meine Stärke umsetzten zu können. Denn wie heisst es so schön: die Hoffnung stirbt zuletzt. Aber diesmal ist sie tatsächlich gestorben. Denn statt mich zu erholen wurde das ganze immer schlimmer. Ich konnte nicht einmal im Windschatten einer 15 köpfigen Männergruppe bleiben und fühlte mich als würde ich ständig gegen eine Glaswand fahren. Am letzten Anstieg kam ich dann noch weniger von der Stelle wie zuvor. Letztendlich kann ich nur eine positive Sache aus dem gestrigen Tag ziehen: Ich konnte bei schönem Wetter eine  schöne Grundlagentour mit schönen Ausblicken auf die Dolomiten machen und das auch noch mitten in einem der grössten Rennen!

Letztendlich beendete ich das Rennen auf einem 13. Platz. Schon während dem Rennen habe ich oft mit den Tränen gekämpft, denn selten war ich so enttäuscht wie gestern. Denn eine Woche zuvor (beim Kitzalp Bike) habe ich mich noch so gut gefühlt und meinen Verfolgerinnen über 20 Minuten abgenommen, gestern fand ich diese Verfolgerinnen vor mir. Ich habe gestern wirklich mental versucht mein Rennen irgendwie zu retten, doch der Körper hat mir klar gezeigt, dass er im Moment nicht will und kann. Im Moment weiss ich auch nicht meine Berg und Talfahrten einzuordnen und ich brauche jetzt erstmal ein oder zwei Tage um das zu verdauen. Ich kann einfach nur sagen, dass mich so ein Tag wie gestern unendlich traurig macht und auch wütend. Ich hätte so gern gezeigt, was in mir steckt….

An dieser Stelle gratuliere ich nochmals Martina und Daniel, die beide ein super Rennen fuhren!

Krissi Weber
Krissi Weber

06.07.2012

Trans Germany-Kitzalpbike

uiuiui... lange nicht mehr gemeldet,

aber nun paar Zeilen zu meinen letzten Rennen,

Wie Sarah schon geschrieben hat, waren wir bei der Trans Germany ganz gut unterwegs und konnten feststellen, dass wir sowohl bergauf als auch bergab gleich stark waren. Auch so haben wir uns unterwegs echt gut verstanden und waren uns immer einig, daher werden wir nächste Woche bei der Transalp alles dafür tun auch in Riva wieder zusammen anzukommen und nebenbei eine Menge Spass zu haben.

Nach der letzten Regenetappen der Trans Germany und dem Lernstress fürs Examen war ich eine Woche lang erkältet und musste meinen Start in Willingen absagen, stattdessen wollte ich in Pfronten noch ein paar Rennkilometer sammeln, doch scho am ersten Berg fühlte ich mich richtig schlecht, mir war schwindelig und übel und so entschied ich mich lieber nichts zu riskieren, das Rennen zu beenden und schaffte es gerade noch zurück zum Start/Zielbereich.

Ich versuchte mich die nächsten Tage zu erholen und  viel zu schlafen um wieder auf die Beine zu kommen. Gegen Ende der Woche fühlte ich mich wieder fit und so entschied ich mich beim Kitzalpbike zu starten, ich nahm de 96km lange Strecke mit 4400HM abwechslungsreiche Strecke in Angriff. Heuer gab es einen extra Start für Lizenzfahrer und so musste ich mit meinen sieben starken Konkurrentinnen und den Profiherren starten, also ein sehr kleines Starterfeld von nur  ca. 30 Fahrern. Bis zum ersten Berg fühlte ich mich gut, aber das hohe Tempo der anderen Fahrerinnen traute ich mich nicht mitgehen, da der Weg bis zum Ziel ja noch lange war und so versuchte ich mein eigenes Tempo zu fahren, doch ralativ bald waren nur noch ein zwei Männer in Sichtweite und so bin ich förmlich "eingeschlafen" und verlor komplett das "Rennfeeling".

Ab dem zweiten Berg machte mir dann die Hitze schwer zu schaffen und nach der Tragepassage zur Mausefalle musste ich feststellen, dass es die Verpflegung am Hahnenkamm nicht gab, obwohl sie zweimal auf dem Plan eingezeichnet war.

Das war für mich wie ein Schlag mit dem Hammer auf den Kopf und es ging nur noch zäh weiter, als dann auch noch der Brunnen kurz vor dem Anstieg zum Pengelstein gesperrt war hätte ich heulen können vor durst. erst nach eine Stunde ohne Trinken erreichte ich die nächste Verpflegung, dort trank ich so viel ich konnte und machte mich auf den Weg zum letzten Berg.

Der Anstieg zu Ochsalm war furchtbar, auf dem frisch geteerten Weg verbrannte man fast, so heiß war es. Ich denke, dass der ein oder andere Fußgänge schneller gewesen wäre, aber ich wollte unbedingt ins Ziel kommen und quälte mich auf die Ehrenbachhöhe. Oben angekommen musste ich nochmal alle Kräfte für den letzten 7 km langen nicht zu enden wollenden Trail sammeln um sturzfrei ins Ziel zu kommen. Dank dem Abfahrtstraining mit Daniel in Südtirol meisterte ich auch die letzten Meter der verdammt harten Strecke in Kirchberg.

Ich bin zwar mit meiner Zeit nicht zufrieden, aber eine gute Voebereitung für die Transalp war es allemal.

Gratulation nochmal an Sarah, die ein ganz tolles Rennen gefahren ist und auch fit ist für unsere erste gemeinsame Transalp!

Viele Grüße

krissi

 

Daniel Jung
Daniel Jung

03.07.2012

Schönes und erfolgreiches Wochenende

Ab nach Pustertal, hieß es für meine Freundin Christine und mich. Wir hatten einiges vor uns, da wir zwei 3000er Gipfel und ich den Kronplatz MTB Race geplant hatten. Vollgepackt mit IXSO Getränken, Ernährung von RAPUNZEL und JENTSCHURA, ging`s am Samstag mit einer 5h Bergtour auf die 3.105m hohe Schwarze Wand los. Dort konnten wir bei traumhaften Wetter das wunderschöne Panorama in vollen Zügen genießen und Energie für den nächsten Tag tanken. Denn da ging`s auf nach St.Vigil. Dort fand zum ersten Mal der Kronplatz MTB Race statt. Nach der Trainingswoche von Katrin und mir, starteten wir zwei zusammen bei diesem Wettkampf um noch ein wenig härte für die anstehende Transalp zu bekommen. Um 9Uhr,gestärkt mit einem leckerem Frühstück von Jentschura, startete das 47km und 2300hm lange Rennen. Der erste Anstieg hatte es dann gleich in sich, denn dieser ging die Giro d´Italia Strecke hoch zum Kronplatz und jeder weiß wie hart und steil diese ist ;-) aber solche Sachen machen einen nur stärker und härter. Das Rennen verlief für uns beide recht gut und wir konnten uns im Ziel angekommen, über zwei Podest Ränge freuen. Katrin wurde gesamt 2. und ich 3. Ich war mit dem Ergebnis mehr als zufrieden, da ich trotz zwei Platten und in mitten Profis doch noch aufs Podest fahren konnte. Ich denk jetzt kann die Transalp für uns zwei nur kommen!!! Zur Regenration ;-) ging´s dann am Montag um halb 5 in der Früh auf zum Schwarzenstein. Eine Gletschertour zum 3.386m hohem Gipfel im Ahrntal. Ich fühlte mich an diesem Tag auch noch richtig gut und wir konnten die 7h lange Bergtour mit der Besteigung des Gipfels krönen. Dies war aber nicht so einfach, da das Wetter nicht grad gut war und es so richtig stürmte. Doch hat es wieder richtig Spaß gemacht und wir genossen so richtig die Freiheit in den Bergen.

Johannes Rief
Johannes Rief

02.07.2012

Pechsträhne- Willingen und Samerberg

So jetzt gibt es auch mal wieder was von meiner Seite zu hören, das letzte Update liegt jetzt schon eine Weile zurück und in der Zwischenzeit ist einiges passiert oder auch nicht...

Nach dem Bikefestival am Gardasee war nicht nur mein Bike weg, sondern auch meine Gesundheit! Direkt nachdem Festival hatte ich eine Stirnhöhlenentzündung von der ich glaubte mich nach 1 1/2 wochen erholt zu haben, aber schon nach den ersten paar Trainingseinheiten wurde icheines besseren belehrt. Nagut nochmal eine Woche pause. Als ich dann nach ca. 3 Wochen Erholung endlich wieder aufs Bike durfte, konnte ich noch ein paar mal Trainieren gehen und dann stand schon das Bikefestival in Willingen auf dem Terminkalender. Auf dem Programm stand das Downhill Rennen, das Specialized Enduro Rennen und ein Shorttrack Sprint. Voller Vorfreude ging ich die Sache an und konnte die Downhill Quali mit dem 12ten Platz abschließen. Am Abend jedoch der große Flop, beim Sprintrennen verletzte ich mich bei einem Sturz an der Schulter und konnte am folgenden Tag nicht mehr beim Downhill Finale und beim Enduro mitfahren. Was für eine riesen PLEITE!!! Zurück in Innsbruck gab es dann jedoch Entwarnung, die Schulter war nur geprellt und die Knochen waren alle noch Ganz. Einziger Nachteil: 2 Wochen Pause!

Pünktlich zum Specialized Enduro in Samerberg vergangenes Wochenende war ich aber wieder auf dem Bike. Am Samstag besichtigte ich die 30km lange Strecke bevor dann am Sonntag Vormittag der Startschuss fiel. Geschätzte 34 Grad Celsius machten das ganze zu einer Tortur und meine Gesundheit lies mich auch wieder im Stich. Eine Erkältung kurz vor dem Rennen, genau wie man es haben will. Ich startete trotzdem und wer hätte es gedacht, jetzt bin ich erst recht erkältet. Das Rennen an sich verlief eher nicht so wie gewünscht. Ein Sturz in Stage 2 und die fehlende Power  zum Ende brachten nur einen enttäuschenden 55. Platz. In der Teamwertung konnten wir trotz meiner Patzer auf einen 2. Platz fahren, was aber mehr den super Leistungen meiner Teamkollegen Marco und Ines zu verdanken sind. Ines konnte auf der ganzen Strecke überzeugen und sicherte sich so, souverän den 1. Platz, Marco fuhr als 11. durchs Ziel!!!

Für mich heißt es jetzt, Fehler analysieren und mit klarem Kopf nächstes Wochenende nach Saalbach zum Freeridefestival fahren, vllt stehen die Chancen auf eine bessere Platzierung dort ja besser ;-)Allen zusammen einen guten und vorallem gesunden Start in die Woche
Euer Jo 



02.07.2012

Trailfox und Enduro Race

Dakine Trailfox in Flims - u hure gail gsi...

Vorletztes Wochenende waren in Flims wieder die Trailfüchse los, und wir mitten drin. Der Night Trail ist das erste Rennen des Events und führt duch einen sehr wurzligen Trail, jeder Teilnehmer musste für die Bleuchtung selbst sorgen, denn Start war Nachts (Platz 21). Weiter ging es am Samstag mit dem Sun Set Trail, diese Strecke war beleuchtet und gespickt mit Sprüngen, Steilabfahrten, Anliegern und einem Roadgap, durch Probleme mit der Kette war nur Platz 66. drinne -  was mir meine Gesamtwertung versaute. Mein Highlight war der High Noon Trail, ein Massendownhill Rennen mit Le Mans Start über 1000 Tiefenmeter, in meinem Heat wurde ich 3. und Gesamt 16. Im Gesamtklassement Platz 25., Gratulation an Ines für den SIEG !

Von Montag bis Freitag ging es dann mit Ines ins wunderschöne Sölden zum Bikes testen und Fotoshooting für die Bikesport, Highligt waren hier die genialen Trails und v.a. der Laufradgrößen Vergleich zwischen 26", 650B und TwentyNine.

Specialized Enduro Series - Sammerberg

Letztes Wochenende war es so weit, 2. Halt der deutschen Enduro Serie am Sammerberg und unser erstes Enduro Rennen. Bei gefühlten 40° Grad ging es am Samstag zur Streckenbesichtigung auf die 30 km und 1300 hm lange Strecke, hier war es wichtig sich die Schlüsselstellen der 5 Stages zu merken. Am Sonntag startete das Rennen um 10 Uhr, die Strecke und die 5 Stages mussten bis 17 Uhr gemeistert werden. Durch Magen Probleme gestaltete sich das Rennen härtet als erwartet, machte jedoch einen riesen Spass und mein Ergebniss war ok - Platz 13 und Platz 2 in der Teamwertung mit Ines (Platz 1) und Johannes (Platz 55) - Gratulation!

Jetzt geht es weiter nach Portes du Soleil und danach steht die MEGA AVALANCHE im Rennplan.... :-)

Gruß Marco

Camilla Kranzusch
Camilla Kranzusch

02.07.2012

Bayrische Meisterschaft Bayreuth

Am Samstag war ich bei der bayrischen Meisterschaft in Bayreuth am Start.

Die technisch anspruchsvolle Strecke hat mir gleich total gut gefallen und ich habe mich trotz heißen 30°C darauf gefreut, endlich ins Rennen zu gehen.

Am Start gab Sofia Wiedenroth gleich ein schnelles Tempo vor, das ich nicht halten konnte. Ich musste sie ziehen lassen und war nach dem ersten Berg zweite.

Während der vier Runden konnte ich meine Position halten und holte mir nach einer knappen Stunde Rennzeit den Vizetitel.

Gesamt ein echt spaßiges Rennen bei wunderschönem Wetter. :-)



02.07.2012


02.07.2012

Geniale Woche für die Freerider

Hallo Leute,

eine super Woche ist zu Ende gegangen: nach dem Sieg beim Dakine Trailfox in Flims/ Laax durfte ich mit Marco eine Woche lang zum Fotoshooting und Biketest ins wunderschönde Ötztal, um dann beim zweiten Lauf der Specialized Enduro Series am Samerberg teilzunehmen.

Bei gefühlten 40 Grad im Schatten war ich im Ziel zwar total erschöpft, konnte mich aber über einen weiteren Sieg freuen!!

Das Highlight des Tages war dann noch 2. Platz für die Mountain Heroes in der Teamwertung zusammen mit Johannes und Marco!

Jetzt muss ich erst mal Klausuren schreiben bevor es am Donnerstag nach Saalbach zum Freeride Festival weitergeht.

Drückt mir die Daumen!!

Grüzi wohl,

Ines

Sarah Bosch
Sarah Bosch

01.07.2012

Einiges wieder gerade gerückt – Sieg beim KitzAlpBike auf der Medium Plus Distanz

Nach meinem mehr als verpatzten Start beim Hillclimb im Rahmen des KitzAlpBike Festivals, hatte ich beim gestrigen Marathon wieder einiges gerade zu rücken. Denn eigentlich weiß ich ja, was ich leisten kann, wenn alles auf 100% läuft. Nur einen Hacken gab es an der ganzen Sache noch, wo ich nicht wusste, wie ich damit zurecht kommen werde. Nämlich die Wettervorhersage. Knapp 37°C wurden prophezeit, eben ein richtig schöner und heißer Sommertag und wir mitten im Renngeschehen. So galt es von Anfang an, nur einen Plan zu verfolgen: trinken, trinken, trinken.

Die Medium Plus Distanz wies 50 Km und 2300 Höhenmeter auf. Auf dem Papier eigentlich gar nicht so viel, doch die Strecke in Kitzbühel verlangt mehr als ALLES von einem ab und ist ein wahrer Kraftakt.

Um 10 Uhr fiel dann endlich der Startschuss. Schon zu dieser Zeit zeigte mein Tacho knapp 30°C an. Der Start ist wie für mich gemacht, denn durch die 6 Kilometer lange Flachpassage am Anfang laufen die Beine so richtig heiß, bevor es dann in den ersten Berg reingeht. Ich konnte von Anfang an wieder voll powern und meine Beine hatten viel mehr Druck als am Mittwoch. Das schenkte mir noch dazu eine rießen Portion Glückshormone und ließen alle Zweifel der letzten Tage wieder verschwinden. Aufgrund der extrem heißen Temperaturen, die mittlerweile die 35°C Marke geknackt haben, versuchte ich nicht all zu schnell das Rennen anzugehen und fuhr einen guten Rhythmus. Bei der 150 Höhenmeter langen Schiebepassage vom ersten Anstieg floss der Schweiß dann so richtig, doch ein Schmankerl hatte ich immer vor den Augen: Die Verpflegungsstation ganz oben. So hieß es Zähne zusammenbeißen und schieben, schieben,schieben. Fast endlos erschien mir dieser lange Wiesen-Skihang. Schnell Flaschen ausgetauscht und dann ab in die Abfahrt. Ich freute mich rießig darauf, denn der Trail macht richtig viel Spaß. Ich versuchte mein Fahrkönnen so gut wie möglich auszunutzen und konnte ein bisschen Zeit gut machen. Nach meinen zwei heavy Stürzen in den letzten Wochen, muss ich allerdings zugeben, dass ich um einiges langsamer war, als sonst. Aber beim Tegernsee Marathon hab ich auch gelernt, dass man in der Abfahrt kein Rennen gewinnt. Beim zweiten Anstieg hoch zum Hahnenkamm, war ich dann endgültig an meinem Maximallimit. Nicht wegen der Leistung, sondern einfach wegen den Temperaturen. Immer wieder bekam ich Gänsehaut und mein Körper zeigte mir ständig durch kuriose Zeichen, dass es ihm deutlich zu heiß ist. Ich hatte bereits 4 Flaschen und 4 Gels nach gerade einmal 2:10h Fahrzeit intus und es schien immer noch zu wenig zu sein. Der letzte Berg war für die meisten eine Qual, so taumelten viele vor mir einfach nur noch so vor sich hin, fuhren Schlangenlinien und keiner dachte zu diesem Zeitpunkt mehr daran richtig Rennen zu fahren. Jeder versuchte irgendwie den Berg hochzukommen, egal wie schnell. Mir kam es vor, als würden mir bergab genauso viel Leute entgegen kommen, wie bergauf mit mir fahren. Denn für viele, war es gestern mit Sicherheit eine Grenzüberschreitung. Auch ich hielt einmal an einem Viehbrunnen für ein paar Minuten an und kühlte mich komplett ab. Als ich dann nach weiteren 1000 Höhenmetern und gefühlten tausend Stunden den höchsten Punkt erreichte, freute ich mich nur noch auf eins: 7 Kilometer abfahren. Doch was mich dann erwartete zog mir endgültig die Schuhe komplett aus. Der neu angelegte Trail, mag zwar vielleicht der mittlerweile längste Trail in der Kitzbüheler Gegend sein und mag vielleicht auch mit einem Fully nach einer schönen Tour Spaß machen, doch nach 3:30 Stunden purer Grenzüberschreitung war das der absolute Horror. Wurzeln, Steilpassagen, Schlammlöcher, alles vom Feinsten. Meine Konzentration war dahin und ich kämpfte nicht so vom Rad zu fallen. Also versuchte ich das Beste daraus zu machen und habe einfach einiges geschoben, obwohl ich das normalerweise bestimmt fahren würde. 7 Kilometer Abfahrt waren dann doch nicht so geil, wie gedacht. Denn im Nachhinein konnte man nachschauen wie lang man gebraucht hat und so waren es bei mir 36 Minuten ! So kann man also die Härte des Trails nochmals verdeutlichen. Nichts desto Trotz gelang mir ein klarer Sieg mit über 21 Minuten Vorsprung. Aber viel mehr freute ich mich darüber, wieder auf dem richtigen Weg zu sein und meine guten Beine zurück zu haben !

Man kann nun wirklich behaupten, dass das Kitzalpbike Rennen (vor allem mit dem neuen Trail) ein WM würdiges Rennen ist. Es ist brutal hart und lässt keinen Fehler zu, selbst auf den kurzen Distanzen. Das ist pures Mountainbiken, so wie ich es erleben möchte !

Ein rießen Respekt gilt meiner Transalp Partnerin Krissi, die sich gnadenlos über die Ultradistanz gekämpft hat ! Das ist wirklich uuuuuuuuullltraaa !Hut ab !

Sarah Bosch
Sarah Bosch

28.06.2012

Ein Satz mit X: Das war wohl nix - Hillclimb Brixen im Thale // KitzAlpBike

Am gestrigen Mittwoch Abend stand für mich eines der schönsten Rennen an. Das Bergrennen im Rahmen des KitzAlpBike Festivals ist jedes Jahr ein tolles Erlebnis und macht rießen Spass dabei zu sein. Als Vorjahresgesamtsiegerin stand ich schon vor dem Rennen im Mittelpunkt des Geschehens und jeder schien mich zu kennen. Auch wenn mir an diesem Mittwoch Abend schon klar war, dass ein weiterer Sieg so gut wie unmöglich ist, denn mit Sally Bigham (GB) und Janka Stevkova (CZ) waren zwei Weltklasse Fahrerinnen gemeldet, habe ich nicht das erwartet, was dann folgte.

Nach der Trans Germany erholte ich mich schnell und gut. Im Nachhinein erholte ich mich zu schnell und so startete ich auch wieder mit vollem Elan ins Training. Mit zwei super langen und einer harten Einheit ging der Schuss allerdings nach hinten los. Dann kam vergangenen Donnerstag auch noch ein unverschuldeter Sturz dazu, der mich noch dazu völlig aus der Bahn schmiss. Nach meinem Sturz beim Tegernsee Marathon hatte ich genug vom Invalidenzustand, jetzt war ich wieder an einem Punkt, wo mir alles weh tat. Von einer leichten Gehirnerschütterung angefangen, bis hin zur Prellung meiner bereits kaputten Schulter und zahlreichen blauen Flecken sowie Schürfwunden, war mal wieder alles dabei. Es war für mich wie ein Schlag ins Gesicht und ich hatte zu kämpfen, nicht in ein Loch mit völliger Leere zu fallen. Doch mein Blick voraus auf die anstehende Transalp mit Krissi lässt mich nach jedem Schlag ins Gesicht wieder aufstehen und weiter kämpfen. Also gönnte ich mir ein wenig Pause, um mich von all dem Desaster zu erholen. Den Pfronten Marathon musste ich leider aufgrund meiner Schmerzen auslassen. Schade, denn für mich sind Rennen das wichtigste um Selbstvertrauen zu sammeln. Mir ist nicht mal wichtig zu gewinnen, sondern einfach nur das gute Gefühl in den Beinen und im Kopf brauche ich um mich selbst aufbauen zu können. Also musste ein neues Ziel her. Klar, der Hillclimb war da eine tolle Möglichkeit meine Form unter Beweis zu stellen. Deswegen nahm ich mir Platz 3 vor. Was meiner Meinung nach, auch heute nach dem Rennen, realistisch gewesen wäre, wenn es normal gelaufen wäre. Nach dem Start nahm ich mir das Hinterrad von Sally Bigham vor, natürlich nicht mit der Erwartung dies halten zu können, sondern einfach nur um es getan zu haben. Doch nach ca. einem Kilometer blockierten meine Beine komplett. Obwohl die Strecke nur 500Höhenmeter aufwies, dachte ich, ich komme nie im Ziel an. Meine Beine schmerzten derart, dass ich kaum Druck aufbauen konnte. Etwas enttäuscht kam ich dann auf den hinteren Plätzen ins Ziel und der dritte Platz war in Weite Ferne gerutscht. Vielleicht waren die letzten Tage einfach zu viel für mich und meinen Körper und ich habe mal wieder selbst zu viel von mir erwartet. Denn selbst heute kann ich mich nur mit einer Schmerztablette schmerzlos bewegen. Nun, jetzt heißt es Beine nach oben legen, Kraft tanken und den Kopf frei kriegen.

Daniel Jung
Daniel Jung

25.06.2012

Sieg beim SELLARONDA HERO 2012!!!

Am Samstag ging ich so auch Martina beim Sellaronda Hero in Gröden an den Start. Ich entschied mich auch für die kürzere Strecke von 52km und 2700hm, da die Langdistanz einfach zu hart ist. Gestärkt mit einem tollen Frühstück von Jentschura starteten wir um 07:35 Uhr,5 Minuten nach den Profis bei strömendem Regen von Wolkenstein los und ich übernahm von da an schon gleich die Führung dieser Gruppe. Der erste Anstieg zum Grödnerjoch ist für mich immer einer der schlimmsten, da dieser extrem steil ist und mir das nicht so liegt. Dennoch kam ich dort mit 20 Sek. Rückstand als zweiter an und konnte mich dann in der Abfahrt gleich an meinem Konkurrenten dranhängen. Am zweitem Anstieg zum Campolongo Pass hab ich dann voll angegriffen und konnte gleich einen Vorsprung von 2 Minuten herausfahren. Runter nach Arrabba und rauf auf das Pordoijoch, wo ich immer noch voll attackierte und mich mit fast 4 Minuten von meinem Verfolger absetzen konnte. Danach kam einer meiner schlimmsten Abfahrten die je ich bis jetzt hatte. Schlamm, Wurzeln und einfach keinen Halt. Ich stürzte 3 mal, das mir eigentlich normal nicht so schnell passiert, aber da lief einfach gar nichts mehr. Aber auch all dies konnte mich nicht stoppen. Immer auf, Lenker gerade richten und voll Gas weiter :-) nun ging hoch zum letztem Gipfel, dem Sellajoch...also ich sag nur hart,hart,hart. So steile Rampen und ein unglaublich tiefer Boden. Ich hatte manchmal einfach keine Traktion mehr und musste absteigen um irgendwie raufzukommen. Am höchsten Punkt angekommen, war mein Vorsprung auf 2,5 Minuten geschmolzen und ich dachte mir, jetzt bringst du das Ding nach Hause und riskierst in der letzten Abfahrt nichts mehr. Dann eine Schrecksekunde, ich hörte ein Zischen an meinem Hinterreifen und dachte mir nur mehr!!! Nein,nein,nein!!! Das kann’s nicht sein. Nicht jetzt einen Platten :-( Aber zum Glück hat dann nach einiger Zeit die Tublessmilch alles dicht gemacht und ich konnte das Rennen fortsetzen. Ich war dann nur mehr heil Froh am Ziel mit einem Vorsprung von einer Minute anzukommen. Welch ein genialer Moment, das Publikum machte eine volle geile Stimmung. Es hat richtig Spaß gemacht bei diesem Applaus über die Ziellinie zu fahren!!! Dies war wirklich ein schöner Erfolg für mich. Bin jetzt richtig heiß für die nächsten Rennen. Ein großes Dankeschön meinen Eltern für die super Verpflegung mit den Ultra Sport Getränken an der Strecke, danke!!!

Martina Sageder
Martina Sageder

24.06.2012

SELLA RONDA HERO - 3.Platz

Sometimes shit happens! Es war mein erster Start beim 3.Sella Ronda Hero und es fing, bis auf das Wetter anfangs, alles bestens an. 7:30 Uhr, Startblock A1, leichter Startölgeruch und die gewöhnliche Vorstartnervosität.

Bei Regen und Gewitter wurde gleich mit hohem Tempo in den ersten Berg gefahren. Der Regen wurde immer intensiver und auch Blitze waren zu sehen. Bei 8 Grad und Regen erreichte ich nach gut 45 Minuten den ersten Pass und ging in die rutschige, schlammige Singletrailabfahrt. Es lief aber eigentlich ganz gut und ich erreichte als erste Dame den zweiten Berg Passo Compalongo. Doch in Arraba wendete sich das Blatt und ich wurde von einem Streckenposten nach links geleitet. Nach einer Abfahrt ging es leicht berghoch und ein Italiener meinte ich sei auf der falschen Route. Ich konnte es kaum glauben, aber mir wurde bald klar, dass er recht hatte. Ich versuchte also so schnell wie möglich rauszufinden wie ich wieder auf den richtigen Track komme, was gar nicht so leicht war. Da wir über einen Singletrail abfuhren, musste ich eine andere Route retour nach Arraba finden und fand dann die Passstrasse. Dort ging es jedoch 5km bergauf nach Arraba. Ich wusste nicht so recht ob ich weinen sollte oder ob ich meine Aggression berghoch raus lassen sollte. Ich entschied mich für zweiteres und radelte so schnell ich noch konnte Richtung gelber Route. Auch in Arraba konnten mir die Streckenposten nicht genau sagen wie ich auf die kurze Runde komme, ein Zuschauer deutete mir dann Gott sei Dank den richtigen Weg. 30 Minuten verloren und jetzt war ich schon vor dem richtigen Berg etwas platt und quälte mich zum Passo Pordoi hoch. Ich konnte es immer noch nicht glauben was passiert war.

Sebastian, der mich betreute, sagte mir dann, dass ich auf dem dritten Platz liege. Doch nun hatte ich noch das Sella Joch vor mir und dies gab mir fast noch den Rest. Zwei oder drei Mal musste ich sogar vom Rad steigen, da die Steigungen so extrem waren.

Ich fühlte mich ziemlich platt und versuchte mich noch mit einem Ultrasport Gel Cola aufzupeppeln. Mehr oder weniger gestärk fuhr ich die letzte Abfahrt mit ein paar fiesen Gegenanstiegen dem Ziel entgegen. Es reichte noch für einen 3.Gesamtplatz. Nach den 62 km (anstatt 52km) und 2700hm überwiegte in den Interviews bei der Flowerceremony noch der Frust.

Jedoch alles in allem war die Veranstaltung top. Es war rund herum alles perfekt und überwältigend. Auch die Siegerehrung und Hero Party war sehr außergewöhnlich gemacht. Ich kann die Veranstaltung nur empfehlen. Beschilderungen sollten sie vielleicht ein paar mehr und besser anbringen, aber ansonsten 1A! Zumindest meine Form dürfte auch passen, also muss ich beim nächsten Rennen wieder voll attackieren!

Am Sonntag radelte ich mir dann die Beine beim Sella Ronda Bike Day noch aus. Auch dies war ein besonderes Erlebnis. Es kam fast schon wieder Rennfeeling auf. Doch die 4 Pässe fahren sich am Asphalt im Vergleich zur Hero Strecke wie auf einer Rolltreppe. Die Kulisse einfach atemberauend. Kann ich jedem nur ans Herz legen.