Sarah Bosch
Sarah Bosch

20.08.2012

YEAH I´m online now ...

.... es ist vollbracht :) ! Mit einem neuen Partner an meiner Seite bin ich nun auch online...

Schaut doch mal vorbei:    www.sarahbosch.de

 

Bis bald, eure Sarah



19.08.2012

Mega Avalanche und Trek Bike Attack 2012

DAS einzig wahre Freeride Rennen – und wir waren dabei...

Dieses Jahr war es endlich so weit, wir wagten die Anmeldung zum wohl härtesten Freeride Rennen der Welt und wurden mit einer gigantischen Woche im wunderschönen Alpe d’Huez belohnt. Die ersten Tage stand die Besichtigung bzw. die Suche nach der schnellsten Linie in der Qualifikations- und in der Rennstrecke auf dem Programm, bevor wir am Freitag unser Können in der Quali zeigen konnten. In der Qualifikation findet in 200er Heats statt, da wir das erste mal bei der Mega dabei waren, mussten wir in einer der letzten Reihen starten. Nach einem guten Lauf erreichte ich den 12. Platz in meinem Heat und stand somit am Sonntag bei dem legendären Mega Avalanche Rennen in der 4. Startreihe. 

Sonntag 6:30 Uhr, bei  ca 0° Celsius am Start angekommen, stellten wir fest, dass das ca 3 km lange Schneefeld komplett durch gefroren war – keine Chance im Schnee zu laufen, zu fahren, geschweige denn zu bremsen, aber die Sonne tat ihr bestes und bis zum Start um 9.30 Uhr firnte der Schnee auf und die Bedingungen waren perfekt.

Nach einer kleinen Kollision am Start war ich mitten drin im Gedränge der 400 Starter, jeder versuchte eine möglichst gute Ausgangsposition zu erreichen, egal wie. Im ersten Schneefeld mein nächster „Off the Bike Crash“, ein von hinten kommender war nicht fähig eine Kurve zu fahren und hat mich voll abgeschossen, dabei wurde mein Schaltwerk zerstört, was im darauf folgenden Trail mein Ende bedeutete... Marco Bühler, Mountain Heroes      DNF

Trek Bike Attack in der Lenzerheide

- ist eines meiner Highlights im Rennkalender und letztes Wochenende war es so weit. Am Samstag ist Qualistart auf dem Parparner Rothorn (2861m), hier wird festgelegt wer in welchem Startsektor am Sonntag starten darf, gestartet wird im Einzelstart alles 15 Sekunden und das Ziel ist an der Talstation der Rothorn Bahn (1500m).

Ich entschied mich dieses Jahr, Quali und Rennen mit meinem Canyon Strive zu fahren, obwohl fast alle Starter in der Quali ihre Downhill Bikes nutzen – egal, mein Motivation wurde dadurch nur noch höher, nach einem guten Lauf landete ich auf Platz 17., was mir einen Startplatz im heißbegehrten Sektor 0 brachte.

Sonntag, 13.00 Uhr Massenstart aller 777 Starter, nach einem nicht optimalen Start konnte ich meine Position im Downhill Part verbessern und im 2. Teil der Strecke, von der Talstation der Rothhornbahn bis nach Churwalden, auch nochmal 2 Plätze auf den ca. 140hm bergauf bergab gut machen und erreichte somit den 14. Platz.

Johannes Rief
Johannes Rief

15.08.2012

Trek Bike Attack 2012

Letztes Wochenende stand das Trek Bike Attack auf dem Programm. Ich fuhr mit zwei Freunden aus Innsbruck, Markus und Chrisoph, am Donnerstag Abend Richtung Schweiz. Am Freitag besichtigten wir die 20km und 2000hm "tiefe" Abfahrt bevor es dann am Samstag zum ersten Mal in der Qualifikation Ernst wurde. Ich konnte die QUali mit einer Zeit von 17:10 Min und dem 42. Platz beenden, was mir einen Startplatz in Sektor 1 sicherte. Marco fuhr mit einer Zeit von 16:37 auf einen starken 17. Rang und somit in Sektor 0. Ines  konnte ihre Topleistung des vergangenen Jahres wiederholen und landete mit nur 0,2 Sek. Rückstand auf Rang 2. Für Christoph verlief die Quali weniger gut, nach einem schweren Sturz, kämpfte er sich mit einem ausgekugelten Schlüsselbein noch ins Ziel, konnte aber leider nicht mehr am Finale teilnehmen. GUTE BESSERUNG!!!Für Ines, Marco und mich ging es dann am Sonntag um alles oder nichts. Nach einem "harten" Massenstart von rund 777 Teilnehmern ging es dann flott bergab und ich versuchte mein Tempo so gut wie möglich konstant und sicher zu halten. Doch dieses mal machte mir die Technik einen Strich durch die Rechnung...Kurz vor erreichen der Rothorn Talstation musste ich mit erstaunen feststellen dass mein Schaltwerk nicht mehr funktionierte und ich nur mehr den größten Gang pedalieren konnte.Für den Downhill-Part nicht tragisch, doch für die letzten 140hm Gegenanstieg nach Churwalden eine Katastrophe! Ich musste alle kleineren Steigungen schieben und verlor einen Platz nach dem anderen...Frustriert kam ich ihm Ziel und nahm das Schaltwerk unter die Lupe, Fazit: ein gerissener Schaltzug und Platz 83! Ärgerlich...Nun ja, mein Pech war wohl der anderen Glück ;-) Marco konnte seine Quali Platzierung nochmal verbessern und wurde 14. Ines konnte das Rennen unter den Damen mit einem Vorsprung von 30 sekunden souverän für sich entscheiden und gewann somit die TREK BIKE ATTACK 2012. GRATULIERE!!!
Kommendes Wochenende geht es dann zusammen mit Ines und Marco Richtung Wildkogel zu den Trailmasters. 
Vlt. trifft man ja den ein oder anderen "Leser" ! 
Allen schonmal ein schönes Wochenende

Jo 

 

PS: Heute am Mariä Himmelfahrt (Feiertag) war ich in Mayerhofen auf dem Almdudler Himmelfahrt und Höllenritt -      Trail, ein echt cooler und anspruchsvoller Singletrail! 

 

Bild1: Lenzerheide

Bild3: Ines via Livestream bei der Quali

Bild5: Marcos Strive einsam und verlassen in Sektor 0 

Sarah Bosch
Sarah Bosch

14.08.2012

Irgendwo ist der Wurm versteckt und ich find ihn nicht !!!

Fast vier Wochen sind nun seit meiner TransAlp Single Zieleinfahrt in Riva vergangen, seitdem ist auch bei mir einiges passiert. Kaum war ich 10 Stunden im Ziel habe ich mir schon ein Magen-Darm Infekt eingefangen. Ziemlich unangenehm, wenn man sowieso schon völlig leer ist. Das hielt mich und meinen Freund allerdings nicht davon ab, die Sachen zu packen und ab ans Meer nach Italien zu fahren. Geplant waren 6-7 erholsame Tage am Strand ohne Bike und ohne Training. Essen, Schlafen, Baden...so ungefähr. Allerdings war der Magen Darm Infekt hartnäckiger als ich gedacht hatte und wollte einfach nicht von mir lassen. Also beschlossen wir wieder heimzufahren und meiner Gesundheit einen Schub zu geben. Insgesamt war ich dann knapp 11 Tage mit dem ganzen beschäftigt und mittlerweile stand schon das nächste Rennen vor der Tür: Ischgl Ironbike.

Als Vorjahressiegerin der Mittleren Distanz eigentlich ein „Pflichttermin“. Nicht nur, weil ich eben Vorjahressiegerin war, sondern auch, weil es zu einen der bekanntesten und härtesten Marathons Europas gehört. Der lange Anstieg hoch zum Idjoch gehört zudem noch zu meinen Lieblingsbergen. Ganz nach dem Dachdecker Motto von Konny „Je steiler, desto geiler“, also genau meins :) ! Nichts desto trotz musste ich dann Mitte der Woche mich schweren Herzens dazu entschließen das Rennen ausfallen zu lassen. Der Körper war nach der ganzen Aufregung, Anstrengung und Krankheit noch völlig leer und konnte einfach noch nicht die Leistung abrufen, die nötig gewesen wäre um bei einem Ischgl Ironbike an den Start zu gehen. Schade ! Aber auch der Kopf war noch nicht wieder im Renngeschehen.

Kaum drei Tage auf dem Rad gesessen kam dann der nächste Schlag ins Gesicht: ich fing mir eine Erkältung ein. Für mich ziemlich unerklärlich, da ich bis dato relativ immun gegen Erkältungen war und ich mir auch nicht erklären kann, wo die jetzt herkommt. Wahrscheinlich noch eine weitere Nachwehe von der Transalp ??! Statt nach Ischgl fuhr ich dann mit meiner Mama kurzer Hand nach Nauders um den Kopf noch ein bisschen frei zu bekommen. Auf den Spuren der Transalp, die ja auch in Nauders halt machte, hatte ich noch einmal die Möglichkeit alles in Ruhe und mit Abstand zu verarbeiten. Im Nachhinein muss ich sagen, erfüllt mich die ganze Sache immer mehr mit Stolz. Wer hätte Anfang des Jahres schon gedacht, dass ich in meinem ersten offiziellen Marathon-Jahr bei der Transalp fahren werde und sie finishen werde? Ich auf jeden Fall nicht ! Die Erkältung habe ich auch bei diesen 5 Urlaubstagen nicht losbekommen.

Und so ging es dann vergangenes Wochenende nach Grindelwald. Richtig ! Das Eiger Bike Rennen stand an. Schon letztes Jahr konnte ich hier einen tollen Erfolg mit meinem zweiten Platz auf der Mittleren Distanz feiern. Ein toller Erfolg, weil das Eiger Bike Rennen mit Sicherheit zu einem der härtesten und bestbesetzten Marathons der Schweiz gehört. Denn hier gibt es einen ganz bestimmten Anreiz schnell zu fahren, nämlich die grossen goldenen Kuhglocken, die es zu gewinnen gibt. Nachdem die Glocke vom letzten Jahr schon einen Ehrenplatz in meinem Zimmer bekommen hat, sehnte sie sich unheimlich danach von einer zweiten Kuhglocke Gesellschaft zu bekommen. Diesen Wunsch wollte ich natürlich nicht nur meiner Kuhglocke erfüllen, sondern auch mir. Meine Erkältung dagegen wurde von Tag zu Tag schlimmer, aber da ich kein Freund von Schwäche bin und erstrecht einen extremen Dickschädel besitze, wollte ich es unbedingt probieren. Also stand ich um 7:45 am Start. Neben mir die ganze Schweizer Marathon Delegation. Ich wusste, dass meine Form im Moment wohl so gut ist, wie noch nie zuvor in dieser Saison. Denn die Beine kurbeln im Moment wie verrückt…aber ich wusste auch, dass meine verschleimten Bronchien, Stirnhöhlen und Nase das Leben schwer machen werden. Dann fiel der Startschuss und wie erwartete gingen sofort meine Beine auf und ich fühlte mich super. Doch gleichzeitig merkte ich auch, dass mein Brustbereich extrem schmerzte und ich kaum Luft bekomme. Nach nicht mal zwei Kilometer war ich ziemlich sauer auf mich selber. Was mache ich hier eigentlich?, fragte ich mich. Will ich wirklich meine Gesundheit aufs Spiel setzten nur um eine Kuhglocke zu gewinnen? Nach 3 Kilometer entschied ich mich dann  wieder umzukehren, zu duschen und Konny zu betreuen. Das war wohl die Beste Entscheidung die ich treffen konnte. Aber ich muss sagen, dass ich mir nichts sehnlicher gewünscht hätte, als bei diesem Rennen auf dem Podium zu stehen! Jetzt musste ich schon zwei der besten Rennen im Jahr auslassen… jetzt wird’s Zeit, dass ich wieder fit werde und noch einmal paar Rennen rocken kann !!!

Keep in touch    &    See you !  



13.08.2012

Urlaub & Bike Night in Flachau

bei der Bike Night 2011 hatte ich nur einen Kurzaufenthalt im Sporthotel Tauernhof in Flachau, das habe ich in diesem Jahr gleich mit einem schönen Urlaub verbunden. Meine Anreise war am 05.08.2012 und ich ließ mich eine Woche kulinarisch verwöhnen, es stand auch jeden Tag eine schöne Moutainbike-Ausfahrt auf dem Programm.

Am Samstag den 11.08.2012 war es dann soweit die Bike-Night stand an, bei diesem Rennen wird ein Rundkurs von 4,5Km mit 200Hm bewältigt und der Fahrer der in 2 Stunden die meisten Runden gefahren hat ist der Sieger.

Da ich im letzten Jahr bei den Damen über 41 Jahren den 2.Platz belegt hatte war ich für das Rennen sehr motiviert und wollte mein Erfolg vom letzten Jahr wiederholen. Doch es kam leider ganz anders, denn beim Qualifying dei dem sich 10 Damen mit der schnellsten Rundenzeit für den ersten Startblock qualifizieren, bin ich auf einem Schotterstück kurz vor der Hängebrückenüberfahrt mit beiden Räder weggerutscht und schwer gestürzt. Erst dachte ich "kurz schütteln und weiter" aber als ich wieder auf mein Bike aufsteigen wollte bekam ich mein rechtes Bein nicht mehr über den Sattel. Es war überhaupt keine Kraft mehr in diesem Bein. Mit dem Rettungswagen ging es dann in die Ambulanz in Flachau. Nach einer gründlichen Untersuchung und Röntgenaufnahmen von meinem Hüftgelenk konnte aber Entwarnung gegeben werden alle Knochen waren heil. Aber an einen Start bei der Bike-Night war nicht mehr zu denken.

Um 20 Uhr war dann der Start, und das einzige was ich nocht machen konnte war die Fahrer vom Sporthotel Tauernhof so gut es ging anzufeuern.

 

bis bald eure Nadeshda

Gitti Schiebel
Gitti Schiebel

07.08.2012

Immenstädter Gebirgsmarathon

Seit 23 Jahren gibt es den Immenstädter Gebirgsmarathon. Ein echter Klassiker also. Von Immenstadt über die Nagelfluhkette bis zum Hochgrat und wieder zurück. Das Ziel auf dem Mittag-Gipfel. 34 km Laufstrecke, 2800 hm rauf und runter, anspruchsvolles Gelände. Ich mag sowas.

Nach einer Verletzungspause sollte der Gebirgsmarathon mein erster Wettkampf werden, um zu sehen wie der Vorbereitungsstand für den Transalpine Run ist. Tja, was soll ich sagen. Ich denke, die Form passt. Obwohl ich eine umfangreiche Trainingswoche in den Beinen hatte, war ich mit 4:48 Std. etwa 20 Minuten schneller als vor zwei Jahren. Und dazu noch erste Frau. Prima.

In knapp vier Wochen beginnt der Transalpine Run. Ich freu mich jetzt schon drauf…!

Daniel Jung
Daniel Jung

07.08.2012

Ironbike Ischgl

Was für ein Kampf…

Ja wenn mal die Form nicht stimmt, dann wird’s auch mal so richtig anstrengend :-)

Genau so war es am Samstag beim Ironbike in Ischgl. Ich ging um 08:30 Uhr auf die 48km Strecke und fühlte mich am Anfang eigentlich recht gut und konnte die ersten 20 Minuten mit der Spitzengruppe mithalten. Doch dann musste ich einsehen dass dies ein Fehler war und ich nicht so schnell starten hätte dürfen. Aber wer nichts riskiert, der nichts gewinnt. Also war es von dort an ein richtiger Kampf. Den ersten Anstieg quälte ich mich dann noch irgendwie hoch und freute mich da nur auf die folgende Abfahrt, bei der ich mich wieder ein wenig erholen konnte. Am zweiten Anstieg fuhr ich dann mit meinem Teampartner Pasqal ein gutes Tempo rauf und wir konnten uns von einer Gruppe absetzen und zusammen wieder Richtung Ischgl fahren. Wo dann der lange Anstieg zur Idalpe und der Vellillscharte auf mich wartete. Dieser Anstieg war dann wirklich zäh und ich fand einfach nicht in meinen Rhythmus. Am höchsten Punkt angekommen, war dann aber alles wieder vergessen und es folgte eine richtig schöne Belohnung. Ein voll cooler Trail, mit einem richtig großem Spaßfaktor. Da hat das Mountainbiken dann wieder richtig Spaß gemacht und ich donnerte Richtung Ischgl runter.  Im Ziel bin ich dann als Gesamt 10. angekommen und nahm es ganz locker. Da es menschlich ist, wenn man mal nicht gut drauf ist und die Form nach einer bislang langen Saison auch mal nicht so ist wie man sich es wünscht. Jetzt heißt es, sich gut zu erholen. Um dann beim Nationalparkmarathon in Scoul wieder voll angreifen zu können. Ein großes Dankeschön auch meinem Team „Mountain Heroes“ die wieder vor Ort und uns Athleten voll unterstützt haben.

Martina Sageder
Martina Sageder

05.08.2012

ISCHGL IRONBIKE

5.Platz auf der mittleren Strecke (48km - 2057h) und wie immer ein Kampf auf die Idalpe hoch. Doch davor wurde noch eine kleine Schleife Richtung Mathon über die Lareinalpe gefahren und dann ein neuer Streckenteil Richtung Friedrichshafener Hütte mit einem netten Trail.

Anschliessend führt der Weg auf bis zu 20% steilen Anstiegen auf die Idalpe und zur Vellillscharte hoch. Es war wieder ein harter Kampf die 1300hm am Stück zu überwinden. Es lief aber recht gut und ich gab wirklich alles.

Auf Höhe der Idalpe konnte ich noch eine Fahrerin aus Deutschland einholen, mir jedoch klar dass dieser Vorsprung auf dem anschliessenden Trail, der recht lange ist, nicht reichen wird, da Nadine eine sehr starke Downhillerin ist. Und so war es dann auch, Nadine fuhr an mir vorbei, aber ich bin mit meiner Leistung, vor allem auch auf den Trails sehr zufrieden und es hat so richtig Spass gemacht.

Nach 3:02 Stunden erreichte ich dann als 5.Dame das Ziel in Ischgl völlig erschöpft! Gewonnen hat Milena Landtwing (2:46h) vor Martina Deubler (2:57,16) Verena Krenslehner (2:57,52h) und Nadine Rieder (3:00,28h). Schade, dass Verena und Milena nicht wie meist auf die lange Runde gegangen sind, jedoch mein Rükstand auf die Konkurrenz ist zufriedenstellend,habe wieder mal alles aus mir rausgeholt!

Jetzt heisst es erstmal erholen bevor ich eine Woche an den Comer See fahre!

Helen Wolf
Helen Wolf

02.08.2012

Montafon M3 – „Noch nie ging es so lange bergauf!“

Am Ende einer schrecklich verregneten Wettkampfpause -Regenschlachten statt Grundlageneinheiten - wollten Christoph und ich den Wiedereinstieg im österreichischen Montafon wagen. Puh, nicht allein dass so viele Höhenmeter am Stück meine bisherigen Vorstellungen von MTB-Rennstrecken sowieso übertrafen… Nein, es kam noch schlechter!


Eine Woche vor Abreise stellte Christoph plötzlich Rahmenrisse an seinem Racebike fest. Hals über Kopf nach Koblenz, irgendwie Schaden begrenzen, eine Lösung finden! Mein Bike nahmen wir gleich mit, um eine fiese Sturzmacke am Oberrohr abklären zu lassen. Am Ende eines erlebnisreichen Tages bei Canyon reisten wir dooferweise ohne Bikes im Kofferraum zurück in die Heimat. Und nun!?

Eine Woche später konnten wir dann auf einem gehörigen Umweg mein Bike wieder einsammeln – alles in Ordnung! Nur leider konnte ich wegen Kniebeschwerden seit einer Woche sowieso nicht aufs Rad. Für Christoph hatten wir als Ersatzbike nur das eigentlich längst ausgediente Winterradel dabei, dem nun tatsächlich nochmal 120Km Rennbelastung zugemutet werden sollten. Ein wahres Handycap! So reisten wir dann mit denkbar schlechten Voraussetzungen zu
einem als Highlight geplanten Rennwochenende…

Und dennoch – es war ein geniales Wochenende! Fasziniert von der Schönheit der Landschaft und meinerseits etwas verunsichert von der Höhe der Berge bereiteten wir uns auf den Renntag vor. Der Startschuss fiel für Christoph bereits um 7:30, ich hatte bis 9:00 Schonfrist. Und dann ging es los!

Da ich in diesen Höhenlagen bisher nur mit Wanderschuhe unterwegs gewesen bin, startete ich mit etwas Vorsicht in die ersten Anstiege. Kleiner Gang, Knie schonen und beharrlich trampeln! Der Plan funktionierte soweit recht gut und ich erklomm die ersten Höhen. Völlig erstaunt konnte ich sogar bergab die Hinterräder meiner Männertruppe recht gut halten und verlor auch in den technischen Passagen nicht. Alles bestens soweit – bis auf das Wetter! Am Ende der ewig langen Abfahrt war ich klitschnass und durchgefroren. Da Kälte und klamme Knochen meine Speicher immer rasend schnell leerziehen, ging ich mit einem äußerst elenden Gefühl in den letzten langen Anstieg. Essen, trinken, beharrlich kurbeln, irgendwie wieder warm werden…

Vielleicht war es die bittere Ironie des Wegschildes „Schmerzen vergehen, Aufgeben ist für immer!“, die mich die Zähne zusammenbeißen ließ und mich den letzten Berg hinauftrieb. Und so schaffte ich es schließlich in die lang ersehnte Abfahrt hinunter nach Schruns. Nach 4:35:42 beendete ich dort meinen ersten MTB-Marathon fernab der wohlvertrauten Mittelgebirgsregionen! Mit einem 18.Platz in einem so starken und international besetzten Starterfeld bin ich sehr zufrieden.

Auch Christoph traf freudestrahlend, wenn auch etwas sturzgezeichnet und mit defektem Hinterrad, im Ziel ein. Trotz mangelnder Bremskraft, versagender Federgabel, rebellierender Schaltung und schließlich völlig defektem Freilauf gab er sich nicht geschlagen und beendete den M3 Marathon-„Extrem“  nach 7:53:25. Glückwunsch!

Nun hoffen wir auf eine weiterhin so spannende und erfolgreiche zweite Saisonhälfte, mit hoffentlich etwas besseren
Ausgangsbedingungen! Bis dahin, eure Helen & Christoph

Martina Sageder
Martina Sageder

29.07.2012

Österreichische Marathon Meisterschaft

65km - 2400hm, starke Besetzung, schlechtes Wetter, Ergebnis zufriedenstellend!

Im Rahmen des diesjährigen Montafon Marathons fand die Österreichische  Marathon Meisterschaft statt. Die Damen fuhren die M2 Strecke und die Herren die  M3. Das Starterfeld allgemein und vor allem auch das bei den Frauen war enorm stark, alles was Rang und Namen hatte war dabei, egal ob auf der Strasse oder auf dem  Mountainbike. Mir war von Anfang an klar, dass es verdammt hart sein wird vorne  dabei zu bleiben und eventuell auf das Podest zu fahren.

Um 9 Uhr erfolgte der Start zum M2, Frauen und Männer starteten gleichzeitig, was immer wieder problematisch ist, da Frauen gerne von Männer des selben Teams mehr unterstützt werden als anderen lieb ist, aber es lässt sich leider  schwer bis gar nicht verhindern.

Das Tempo war gleich vom Start weg extrem hoch und ich konnte anfangs zwar noch mithalten, aber nachdem ein paar kleine Gegenanstiege kamen musste ich die ersten ziehen lassen, ich konnte das Tempo unmöglich halten, obwohl es mich sehr  geärgert hat, da ich wusste es wird verdammt schwer bis unmöglich da wieder ranzukommen, wenn ich einmal den Anschluss verloren hatte, aber was solls.  So kämpfte ich vorerst alleine, dann gemeinsam mit Christina Verhas, die mir im Laufe des ersten Berges nicht mehr folgen konnte, dann mit Petra Marchart Robeischl, die am zweiten und dritten Anstieg das Tempo noch einmal erhöhte und ich musste sie ziehen lassen. Inzwischen hatte es auch angefangen zu regnen und gewittern. Durch den Regen war die erste lange Abfahrt mit  Trails sehr rutschig und man musste aufpassen, zudem war mir auch kalt, weil ich komplett durchnässt war. Aufgeben war aber absolut kein Thema.

Bei Kilometer 45 vor dem letzen langen Anstieg erwartete ich dann Sebastian und meine Freunde, die trotz Regen tapfer am Rand standen und mich noch einmal  motivierten. 700 Höhenmeter mussten jetzt noch überwunden werden und ich  gab noch einmal alles was in mir steckte. Auch wenn heute mehr Kopf mehr wollte als meine Beine.

Schlussendlich war es ein 7.Gesamtrang und der 5.Platz bei den Österreichischen Meisterschaften. Erschöpft und trotz des verpassten  Stockerls zufrieden. Mehr war einfach nicht drinnen. Immerhin kann ich sagen, dass  ich meine Leistung alleine und auf sportliche und faire Art und Weise erbracht habe. 13 Minuten hinter Verena Krenslehner ist meines Erachtens nicht allzuschlecht, bei  der Form die Verena zur Zeit hat ;-)

Nächstes Wochende steht der Ischgl Ironbike am Plan. Halte euch am Laufenden. RIDE ON!



25.07.2012

Megavalanche Alpe d’Huez 2012 – 2100 Starter – ein Gletscher – 2500 Tiefenmeter und nur einer kann gewinnen

Hallo Leute,

jieppie a dream became true – Marco und ich haben uns einen langersehnten Wunsch erfüllt: beim größten Freeriderennen der Welt, der Megavalanche im französischen Alpe d’Huez, dabei zu sein.

Eine Woche lang waren wir dort, um auf den unzähligen Freeride Strecken zu biken und uns mit der Quali- bzw. Rennstrecke vertraut zu machen.

Freitag dann Quali – bei den Mädels über 120 Starterinnen. Mein Ziel: mit der Nummer 65 ein gutes Rennen nach vorne fahren, um mindestens eine top 20 Platzierung zu erreichen, um am Samstag im Finale aus der ersten Startreihe ins Rennen zu gehen. Nach einer knapen halben Stunde Rennzeit war ich zwar platt, aber mit dem 10. Platz, in dem stark besetzten Starterfeld, super zufrieden.

Samstag 5.30Uhr: raus aus den Federn und rauf auf den 3300m hohen Gipfel des Pic Blanc.Bei Eiseskälte hieß es dann warten, warten, warten…

9 Uhr: Startverzögerung, da der Heli bei dem dichten Nebel nicht starten kann

9:25Uhr: Start in eines der krassesten Rennen meines Lebens. Das Schneefeld ist weich und so müssen wir die ersten 10-15 Minuten halb schiebend halb fahrend die weißen Massen bewältigen. Auf dem endlosen Trail, der darauf folgt bin ich – ich kann es kaum glauben – auf Platz 2. Das Rennen zieht sich, steinige Trails, Anstiege, Staub, Tretpassagen bis hinunter ins über 2500m tiefer gelegene Allemand.

10:26 Uhr: nach 1:01:37 erreiche ich als 5. das Ziel. So eine Platzierung hätte ich mir nie erträumen lassen, und das obwohl das Rennen nicht mal 100% gut gelaufen ist. Das Podest teilen sich die 12fache Dh Weltmeisterin Anne-Caroline Chausson, vor Tracy Moseley und Anka Martin, die 9 Sekunden vor mir die Ziellinie überquert hat. Das war knapp.

19:50Uhr: Bei der Siegerehrung stehe ich neben den ganz großen der Rennszene, cool ich komm mir ein wenig verloren vor aber ist ein super Gefühl!!

Nach dem Rennen gings dann weiter nach Charmonix und von dort aus nach Tigne, wo ich momentan mit Canyon einen Freeride Roadtrip machen darf.

Drückt mir am Wochenende beim Cup of Nations in die Daumen!

Alles Gute und bis bald!!

Ines

 



24.07.2012

4-Trails - Garmisch nach Samnaun

Nachdem ich den ZugspitzSupertrail aufgrund etwas zu hohem Anfangstempo bei 52 km an der Partnachalm aufgehört hab, entschied ich mich 10 Tage später bei den 4Trails teilzunehmen. Einem viertägigen Laufwettbewerb der Extraklasse. Sind doch auf insgesamt 157 km fast 10 000 Höhenmeter vorwiegend auf Bergtails zurückzulegen. 350 Teilnehmer wollten sich diesen Extremlauf nicht entgehen lassen. Start war in Garmisch Partenkirchen. Ich war schon am Vortag angereist um genügend Zeit zu haben mich mit meinem Vorhaben auseinander zu setzen. Der erste Tag sollte mit der Schwerste werden. Es war warm und die Strecke mit steilen An und Abstiegen gespickt. 37 km und 2400 Höhenmeter waren zu überwinden. Eigentlich wollte ich ja langsam beginnen. Doch schon von Anfang an war der Puls in Sphären um 160. Zudem war an Zurückhaltung bei den ersten Bergabstücken überhaupt nicht zu denken. Und so wurde es zum Ende hin leidend. Im Ziel nach 4:52 h wurde ich allerdings als zweiter SeniorMaster begrüßt. Was mich dann doch einigermaßen überraschte da ich damit gerechnet hatte drei jüngere und von den Laufzeiten bessere Läufer vor mir zu haben. Doch nur einer, der Allgäuer Thomas Miksch konnte seiner Favoritenrolle gerecht werden. Und das überdeutlich. War er doch gleich auf der ersten Etappe 25 Minuten vor mir im Ziel. Weltklasse! 

Der zweite Tag wurde auf der Alternativroute gelaufen. Es ging von Ehrwald nach Imst. Da die ursprüngliche Strecke über Coburger Hütte und Grünsteinscharte wegen eines Felssturzes nicht zu laufen war. Dennoch waren zwei sehr steile Anstiege auf 40 km und 2300 Höhenmeter zu laufen. Gerade sie steilen Anstiege machten mir aber das Leben schwer. Bin ich doch im Vorfeld zwar sehr viel gelaufen, nur leider nicht genügend oft in den Bergen. Und so war es für mich einfach nur frustrierend, gehend immer wieder von Läufern mit kräftigen Oberschenkeln und Stöcken überholt zu werden. Trotzdem fühlte ich mich aufgrund des geringen Tempos im Ziel wesentlich besser als am Vortag. Kein Wunder, war ich zwar wieder Zweiter der SeniorMasters, jedoch gleich 33 Minuten hinter Thomas zurück. 

Das sollte sich am dritten Tag ändern. Schon in der Früh wusste ich, dass dies mein Lauf sein würde. 32 km auf vorwiegend laufbaren Trails, das war mein Terrain. Auch wenn 1900 Höhenmeter zu laufen waren, verteilten die sich sehr gut über die gesamte Strecke. Und so war die Strecke von Imst nach Landeck mein persönliches Highlight. Tolle Trails über Venetalp und Glanderspitz ließen mein Herz höher schlagen. Der Lauf runter nach Landeck war in meinem Traillaufleben der Schnellste überhaupt. Und so kam ich gerade mal 10 Minuten nach Thomas als Gesamtneunzehnter ins Ziel. Die Läufer hinter mir hatten am Ende Rückstände von 24 und mehr Minuten. 

Nachdem nur klar war, dass ich nach vorne einen unaufholbaren Rückstand und nach hinten mehr als eine Stunde Vorsprung hatte, war mein zweiter Gesamtplatz auf der Königsetappe zum Schluß ins Ziel im schweizer Samnaun nicht mehr gefährdet. So hätte ich die 45 km über den mit 2900 m über Meer liegenden höchsten Punkt der gesamten Tour eigentlich genießen können. Doch nicht ganz unerwartet wurde das Teilstück nochmal eine extreme Herausforderung. Das schnelle Tempo vom Vortag kostete einfach zu viele Körner. Trotzdem erreichte ich in einer vernünftigen Zeit von 6:14 h das Ziel und konnte wieder mal eine ganz neue Erfahrung im Traillaufen machen. So viele Highlghts bekommt man selten bei einem Laufwettbewerb. Besonders der schmale Grat am Haiminger Kreuz hatte es mir angetan. Aber auch die Schneefelder auf der Schlußetappe ließen mein Herz höher schlagen. Die Besonderheit der Tour ist aber die Nähe zu den Mitläufern. Jeden Abend auf der Pastaparty oder auch während des Laufs sind immer wieder fröhliche Momente des Austauschs. Die gemeinsamen Erlebnisse und Strapazen verbinden auf ganz spezielle Weise. Und so wäre nur noch zu wünschen, dass in Zukunft noch mehr Mountain Heroes die 4Trails unter de Beine nehmen

Daniel Jung
Daniel Jung

23.07.2012

Bike Transalp 2012

Als erstes möchte ich mich beim ganzen Mountain Heroes Team für die tolle Zeit und die super Unterstützung bedanken. Es war und ist einfach genial mit euch die Transalp erleben zu dürfen!!!! Ihr seid einfach die Besten!!!! Karlheinz, danke dass du uns das alles ermöglichst und all deine mögliche Zeit für uns opferst. Stub; danke für den super Service bei den Bikes und auch sonst was du alles für uns machst!!! Danke an Camilla, Matthias, Mareike und meinem Papa-Norbert für die tolle Unterstützung, dass ihr so gut auf uns geschaut und uns immer optimal verpflegt habt. Wir haben einfach ein cooles Team und ich bin extrem glücklich und stolz ein Teil dieses Team sein zu dürfen!!!

Ein großes Dankeschön auch an unsere Sponsoren die uns wieder optimal versorgt haben. Ich finde dass Jentschura echt super ist und man damit eine perfekte Ernährung vor und nach dem Sport hat. Man erholt sich super und kann das Beste aus seinem Körper herraus holen. IXSO- ist einfach nur lecker und gibt einem die nötige Energie nach und während dem Sport. Rapunzel, was soll man dazu sagen; lecker, lecker, lecker und gibt viel POWER ;-) also allen ein großes Dankeschön!!!!

Nun zu meinem Erlebnis bei der diesjährigem Transalp.

  • Tag 1; Wir wollten voll angreifen, ging aber ein wenig in die Hose (voll ausgepowert und ich ging am Ende in Unterzucker)... Dennoch Rang 4 und sehr optimistisch für die nächsten Tage.
  • Tag 2; Müde und k.o.vom Vortag.... es ging fast gar nix.Schwere Beine und keine Power. Wieder Rang 4.
  • Tag 3; Fühlten uns gut und wollten jetzt mal angreifen. Gelang uns super bis zu 8km vor dem Ende der Etappe. Defekt bei Katrin... nun war laufen angesagt und das nicht nur flach, sondern 600hm. Aber was einen nicht umkriegt, macht einen nur stärker und als Südtrioler Bergsteiger bin ich so einiges gewohnt ;-) Trotz Defekt Rang 6.
  • Tag 4; Wut im Bauch vom Vortag und einfach nur heiß den Gegnern mal zu zeigen was wir drauf haben. Es lief alles super...Bergauf konnten wir drücken und Bergab fuhr Katrin einfach nur super. Es hat total Spaß gemacht und wir fuhren so zu unserem ersten gemeinsamen Etappensieg. Geniales Erlebnis :-)
  • Tag 5; Wir fühlten uns voll stark und für uns begann die Transalp erst jetzt so richtig. Wir wollten allen zeigen dass der Sieg von Gestern nicht nur eine Eintagsfliege war und wir auch noch was auf dem Podest mitzureden haben. Wir starteten super und setzten uns gleich auf die zweite Stelle und gaben richtig Gas... doch dann kam km 8. Ein Stein auf der Asphaltstrasse und Katrin hat in übersehen.Sturz!!! Oh nein...Verletzungen am Knie, Arm und vor allem war das erste, was sie schrie "mein Kopf tut weh" dies machte mir sehr große Sorgen.Alles vorbei :-( der Traum es als Team bis nach Riva zu schaffen... Es brach für uns beide irgendwie die Welt zusammen, denn es hies.... AUFGEBEN :-( Dennoch waren wir froh dass nicht mehr passiert ist. Es hätte wirklich viel schlimmer ausgehn können. Ich beendete die Etappe alleine und wollte die restlichen Etappen noch zu Ende fahren.
  • Tag 6; Ich war am Boden zerstört und hatte einfach gar keine Lust mehr. Für mich war die Transalp gelaufen und ich wollte nur mehr nach Hause. Abschalten, mich neu motivieren und Energie tanken.

Dies war die Transalp. Leider nicht so wie man sich das vorstellt.Aber die Realität.Dennoch eine wunderschöne Zeit in meinem Leben. Danke Katrin, du bist und warst eine super Partnerin ;-) würde jederzeit wieder mit dir fahren!!!! Jetzt heißt es aber wieder Kopf hoch und nach vorne schauen. Ein Südtiroler lässt sich nicht so schnell untergriegen!!!!

@Krissi;Kopf hoch!!!du hast gekämpft und nicht gleich aufgegeben.Bist gefahren bis gar nix mehr ging. Sei stolz auf dich und nimm was für die Zukunft mit.

@Sarah;Gratuliere dass du die Transalp gefinisht hast. Starke Leistung.Kannst echt stolz auf dich sein. Hast allen gezeigt was du drauf hast.Hoff du hast auch einiges für die Zukunft gelernt und dass es ist nicht immer einfach ist als Team zu fahren. Man muss sich anpassen können und das Beste vom Team herraus holen. Dies ist Transalp.

Servus und ganz liebe Grüße - Daniel

Martina Sageder
Martina Sageder

10.07.2012

Dolomiti Superbike - 4.Rang Overall

Endlich Ferien! Freitag teilte ich noch die Zeugnisse aus und dann ging es ab ins Pustertal zum diesjährigen Dolomiti Superbike. Doch die Startliste war unglaublich, alles was Rang und Namen im MTB Sport hat war am Start, vor allem auf der Langdistanz waren die Top 10 der UCI Weltrangliste der Herren und auch bei den Damen standen alle bekannten Gesichter im Startblock.

Ich war mir zuerst nicht sicher welche Strecke ich in Angriff nehmen sollte, denn eigentlich wäre ich gerne mal die lange Runde in Villabassa gefahren. Angesichts der Vorbereitung auf die kommende Österreichische Meisterschaft entschied ich mich aber für die kurze 57km Runde mit 1700 hm. 

Am Samstag um 7.30 Uhr fiel der Startschuss für den Lizenzblock und es ging gleich in den Berg hinein. Alle wollten wahrscheinlich den Bergpreis auf der Plätzwiesn gewinnen und legten ein ordentliches Tempo vor. Meine Beine fühlten sich auch gut an und ich versuchte gleich mit hohem Tempo mitzufahren. Ich konnte mich ja dann in der Abfahrt und den kommenden Kilometern wieder erholen bevor es in den nächsten Berg ging, somit attackierte ich auch.

In der Menge verlor ich aber den Überblick und ich wusste nicht wievielte ich war. Ich konzentrierte mich also auf mich und fuhr mein eigenes Rennen. Als es dann in den letzten Berg ging, fragte ich einen Zuschauer die wievielte Frau ich denn bin - ich war 4. Dame und die Dritte war in Sichtweite. Natürlich sah die Italienerin dass ich angreifen wollte und hielt so gut sie konnte dagegen und somit konnte ich sie leider nicht mehr einholen.

Ich bin auf jeden Fall mit meinem 4.Rang Overall und 3.Platz in meiner Kategorie in einer Zeit von 2h46min sehr zufrieden und bin froh, dass ich mich endlich wieder gut fühle und meine Leistung 100% abrufen kann. 

Am Sonntag fuhr ich mit Sebastian noch einen Teil der langen Runde ab und dann fuhren wir mit dem Auto über ein paar Pässe nach San Martino di Castrozza. Ich hatte vom letzten Jahr Transalp Challenge noch einen Gutschein einzulösen. Es war überwältigend und es kamen wieder Renngefühle hoch, beinahe Gänsehautfeeling. War schon genial letztes Jahr - danke nochmal an das Team und vor allem an Katrin!!