Partick Thoma
Partick Thoma

22.01.2013

servus,

Am vergangenen Wochenende war das erste Rennen der Saison. In Warth-Schröcken (Lechtal) fand, im Zuge des 13.Tannberg Telemarkfestivals, das Internationale Tannberg Telemark Off-Pist Race am Salober North Face statt.

Die Jungs haben da echt ein kleines aber feines Event durchgezogen und trotzt der nicht ganz einfachen Bedingungen war es echt ein toller Contest.

Die Voraussetzungen waren nach den Schneefällen der vorangegangenen Tage echt super, leider kam über Nacht ein Föhnsturm und so war die Sicht auf Grund der Schneeverwehungen im Nordhang nicht grad die Beste. Wenn man sich aber dann einredet, dass verfestigter Triebschnee ja im Prinzip nur windverfrachteter Powder, also Powder ist;-), waren die Schneeverhältnisse dafür echt super, haha.

Da ich mir schon dachte dass es recht flott zur Sache gehen würde, hab ich mich für meinen Völkl Katana (191cm) entschieden, immer eine gute Wahl, es geht doch nichts über ein bisschen Titanal im Ski...

Sozial, wie ich halt so bin, hab ich einen vorgelassen und bin 2ter geworden. Wie ich finde ein recht anständiger Auftakt.

 

Am kommenden Wochenende geht's in die Schweiz nach Scuol zum Freeheeler Swiss Masters Freeride Race am Mont da Ri anlässlich des Scuol Free Spirit Freeride and Telemark Festival.

 

Also fall's ihr auch bock hab't, schaut vorbei! Das wird bestimmt wieder ein lässiges Event.

Fall's nicht, für dieses Wochenende hab ich mir fest vorgenommen, dass ich meine Helmcam nicht nur auf den Küchentisch leg, sondern auch mit nehm! Also freut euch schon mal auf ein nettes kleines Video nächste Woche...

 

bis dahin,

Patrick

 

Johannes Rief
Johannes Rief

02.12.2012

Die Saison ist vorbei...

Der erste Schnee liegt jetzt auf den Bergen und die ersten Skitage am Gletscher sind auch schon vorbei. Jetzt geht der Winter langsam richtig los.  

An so einem kalten und eher grauen Tag bleiben mir nur die Gedanken an die zahlreichen tollen Erlebnisse vom Sommer. Egal ob in den Bergen, mit dem Rennrad auf der Straße oder beim Wettkampf, der Sommer war ein voller Erfolg. Neue Freunde, Neue Trails, Neue Erfahrungen und und und....Für mich war das die erste Rennsaison und zusammenfassend bin ich sehr zufrieden :-) An 10 Rennen konnte ich teilnehmen , verteilt in der Schweiz, Deutschland und Österreich, zusammen mit meinen beiden Teamkollegen Ines und Marco. 

Das Ziel für nächstes Jahr bleibt relativ gleich: So viel Zeit auf dem Rad verbringen wie möglich, dabei Spaß haben und weiter Erfahrung sammeln. 

 

Vielen Dank an unser Team vorallem an Karlheinz,  Mario und Daniel ohne die das Ganze wohl nicht möglich wäre. 

Auch an unsere Sponsoren die uns kräftig mit Material unterstützen und all diejenigen die mich, in welcher Form auch immer, unterstützt haben.

Ich freu mich auf die kommende Saison und wünsch euch allen einen schönen ersten Advent und eine tolle Weihnachtszeit. Bis Bald!

 

Euer Mountainhero Jo  

 

PS: Auf dem Foto fehlen 2 Startnummern. ;-) 

Gitti Schiebel
Gitti Schiebel

17.10.2012

Transalpine Run 2012 - Eine perfekte Woche

Mittlerweile ist der Transalpine Run 2012 über einen Monat her und bevor die Erinnerungen ganz verblassen, möchte ich endlich meinen Bericht darüber schreiben. Für mich war der diesjährige TAR ein sehr besonderes Erlebnis. Mal abgesehen davon, dass der Sieg bei diesem Etappenrennen sicherlich der größte Erfolg meiner sportlichen „Laufbahn“ ist, so war es auch eine wunderschöne Woche, in der einfach alles gepasst hat. Angefangen bei meiner starken Partnerin Ildikó Wermescher, mit der das Laufen immer Spaß gemacht hat, bis hin zur tollen Unterstützung durch Mountain Heroes samt Sponsoren. Bereits im Vorfeld wurden wir reichlich eingedeckt mit Produkten von P. Jentschura, Ultra Sports, Rapunzel und IXSO, so dass wir die Vorbereitungszeit und die gesamte Rennwoche gut versorgt bewältigen konnten.

320 km, 15 000 hm, 8 Tage, etwa 600 gestartete Teilnehmer, im Zweierteam laufend über die Alpen, von Ruhpolding nach Sexten. Soviel in aller Kürze.

Bereits die Auftaktetappe über 50 km ließ erahnen, was in der Woche auf uns zukommen sollte. Wir sind beide keine Schnellstarter, deshalb ließen wir das Rennen zunächst gemütlich angehen. Im Laufe der langen und besonders bergab anspruchsvollen Strecke konnten wir aber nach und nach die meisten Damenteams überholen und kamen schließlich mit nur etwa drei Minuten Rückstand als zweites Team ins Ziel. Am nächsten Tag war Angriff angesagt. Ildikó ließ es bergauf richtig krachen und ich „musste“ hinterher. Noch vor den ersten Mixedteams und mit 26 Minuten Vorsprung auf die Zweitplatzierten stürmten wir ins Ziel. Mit der Übergabe der Leadershirts ging für mich ein kleiner Traum in Erfüllung. Auch die nächsten Tage liefen wir jeweils als erstes Damenteam über die Ziellinie und hatten am Ende mit fast drei Stunden Vorsprung ein respektables Polster aufgebaut. Das Tempo war daher für uns nicht mehr entscheidend, sondern es war einfach nur wichtig, dass wir zusammen und weitgehend verletzungsfrei in Sexten ankommen. Und wir haben es geschafft!

Auf den letzten fünf Kilometern haben wir bewusst die Woche Revue passieren lassen. Ildikó und ich waren ein tolles Team. Wir haben uns super mit unseren unterschiedlichen Stärken ergänzt. Und wir wurden von einem tollen Team betreut. Vielen Dank an Mountain Heroes. Besonders an Stubb und Mathi, die uns jeden Wunsch von den Augen abgelesen haben. Sei es fertig gemixter Refresher oder fein abgeschmecktes TischleinDeckDich nach jedem Zieleinlauf. Oder dann auch die Pizza im Ziel in Sexten. Und überhaupt für alles.

Fünf Mal war ich nun bei diesem Rennen dabei. Die Bilanz: 2 x Platz 2 (Damen), 1 x Finish ohne Partnerin, 1 x kein Finish für mich. Tja, und dieses Jahr dieses Wahnsinnsergebnis. Was kommt nächstes Jahr? Wir werden sehen. Ab Dezember ist jedenfalls die Anmeldung für den Transalpine Run 2013 möglich :-)

 

 

Martin Schindele
Martin Schindele

16.10.2012

„Sibirien - gottverdammtes Bärenland“

6 abenteuergeile Jungs aus dem Allgäu lost in Russia, inmitten des gottverdammten Bärenlandes und den unendlichen Kiefernwäldern Sibiriens.

Doch kein Grund in die Hosen zu machen, denn wir haben 5 wirklich sehr hilfreiche Tipps von unseren russischen Freunden mit auf den Weg bekommen:

1.) Niemals Schwäche zeigen!

2.) Wer jammert geht als erster vor die Hunde (bzw. hier Wölfe)!

3.) Falls du einem Bär begegnest, renn immer schneller als dein Partner!

4.) Trinke Wodka, singe Lieder und geh klettern!

5.) Es geht immer noch härter!

 

Ergaki – Am Ar… der Welt

Ausgestattet mit diesen alt bewehrten Grundregeln tuckern wir Mitte September mit einem sowjetischen Militärbus, der wohl einen Restwert von ner halben Wodkaflasche nur knapp überschreitet, unserem Aussetzpunkt im Ergaki Gebirge im südlichen Sibirien entgegen. Unser Fahrer, der natürlich so gut Englisch spricht wie wir Russisch (nämlich: „Niet!“), wünscht uns noch viel Glück zum Abschied (vielleicht sagt er aber auch: „Macht´s gut Ihr Trottel!“ wir verstehen Ihn ja leider nicht)…

Naja, dann ist er auch schon weg und wir hieven unsere 45-50 kg schweren Rucksäcke auf die Schultern und trotten los. Die ersten Druckschmerzen lassen auch nicht lange auf sich warten und nach ein paar hundert Metern müssen die Träger schon das erste mal verrutscht werden. Gegen Ende unseres 4 Stunden Aufstieges wechseln die Schmerzen nur noch von starken zu unerträglichen, doch wie uns Regel 1 und 2 lehren, machen alle einen auf extrahart und pressen sich die volle Ladung bis zum Basecamp. Die Bezeichnung „Am Arsch der Welt“ trifft für diesen Ort eindeutig zu. Dafür ist es schön ruhig und Idylle pur.

Wir haben mehr als Glück, das Barometer steigt und steigt und die nächsten 9 Tage werden wir maximales Kaiserwetter haben. 2 Wände fallen unserer Kletterbegierde zum Opfer. Während Mosi und Flo sich die jungfräuliche Ostwand des Pitizza geben, nehmen Andi und Daniel dessen Südwand in Angriff. Maxi und ich kämpfen uns am gegenüberliegenden Sverzni die Westwand hoch. Nach 3 Tagen stehen alle 3 Teams inteam auf den beiden Gipfeln und die idyllische sibirische Ruhe wird mit mehreren allgäuerischen Juchizarn erschüttert.

Nach ein paar Tagen „hart chillen“ am Basecamp und ein paar weiteren sehr schönen Routen (Regel 4) holt uns der Sibirische Winter ein und vertreibt uns schließlich aus dem Gebirge. Schluss mit Sommer! Der Schnee bleibt liegen und der Winter hat begonnen…

 

Die 3 neuen Routen:

„Krasivoja Popa“ (russ: „Netter Hintern“ – der Anmachspruch schlecht hin in Sibirien ;-))

8, A3, 12 SL

Maxi Klaus und Martin „Wusel“ Schindele

 

„Sibirien Summer“

8-, 12 SL

Christoph Mosmang und Florian Hagspiel

 

„Free Pussy Riot“

7-, 11 SL

Andreas Dornacher, Daniel Widmann

 

Stolby – Ein echter Kletterer braucht kein Seil

Zurück in Krasnojarsk verbringen wir noch 2 extrem abenteuerliche Wochen im Elbsandstein Sibiriens, dem „Stolby“ Nationalpark. Klettergute und Karabiner kannst du hier größtenteils daheim lassen. Klassisch wie eh und je wird mit Seil um Bauch und Schultersicherung geklettert (Vorausgesetzt man nimmt das Seil überhaupt mit). Die 6 Klettergrundsätze des Paul Preuß werden hier seit über 100 Jahren gelebt. Kamin- und Risskletterei bestimmen das Klettern und für den Mitteleuropäischen Leistenjunkie sind besonders die extremen Offwidth-, Schulter-, Hüft-, und Spreizkamine viel viel mehr als nur gewöhnungsbedürftig. Doch wer ein Alpinist sein will, muss sich strikt nach Regel 1 und 2 halten. Die Kletterer aus Krasnojarsk nehmen uns jeden Tag mit zu einem neuen Abenteuer in ihren Stolbys. Viele Momente, wie die „Todesplatte“ oder den „Kamin des Schreckens“ werden wir wohl nie vergessen und sind sicherlich nachhaltiger als manche Aktion in den Alpen! Genauso wie die feucht fröhlichen Abenden in einer kleinen Berghütte inmitten den Unweiten der sibirischen Taiga…

In dem Sinne, vielen vielen Dank an unsere russischen Freunde für die großartige Gastfreundschaft und die wundervolle Zeit!!!

Danke auch an Robert S. (oder nennen wir ihn lieber Steiner R.) für die Connections und die lustigen Tage in den widerlichsten Kaminen :-)

Na Staorovie!!!

Video gibts unter: https://vimeo.com/51536106

Merci uib und alles Geile – Euer Wusel



15.10.2012

Saison 2012 - Das war's

Servus zusammen,

 

mit dem Finale der Specialized Enduro Series in Treuchtlingen ging auch für uns gestern die Saison 2012 dem Ende zu!

 

Letztes Wochende waren wir erst mal in Südtirol/ Brixen, wo der "CaiDom" mir nocheinmal alles abverlangte. Am Samstag mussten 2050hm hoch - und am Sonntag mit demselben Rad wieder runtergefahren werden.

Was am Samstag über steile Forstwege, Schiebepassagen und Wiesen ablief, war am Sonntag dann eine technisch sehr anspruchsvolle, aber super lustige Downhillstrecke.

"KING bzw. QUEEN OF PLOSE" hieß das Ziel, also derjenige Allrounder, der in der Kombiwertung aus Up- und Downhill die meiste Kondi und Technik bewiesen hat.

Am Samstag fuhr ich nach Lisi Osl, Katrin Leumann und Sabine Gadini, überraschenderweise auf den 4. Platz, was eine super Ausgangsposition für das morgige DH Rennen war. Sonntag war dann leider, nach einem verpatzten Start, "nur" der 3. Platz drin und so kam ich in der Kombiwertung auf den 2. Platz, quasi "VIZE-QUEEN-OF-PLOSE" ;).

Gestern beim Specialized Enduro, wurden 6 Wertungsprüfungen auf Zeit gefahren und insgesamt eine Strecke von 28km und 850hm zurückgelegt. Als super Saisonsabschluss konnte ich das Rennen nocheinmal gewinnen und so bin ich moralisch super für die Winterpause eingestimmt;)

 

An dieser Stelle auf jeden Fall schonmal vielen Dank an mein super Team für die Unterstützung und danke auch an meine Freeride Kollegen Johannes und Marco für die lustige und tolle Saison 2012.

See u next year!!

Ines

Johannes Rief
Johannes Rief

10.10.2012

Enduro Series Kirchberg und CAIDOM Brixen

Seit dem letzten Blogeintrag ist viel Zeit verstrichen. Die Rennsaison neigt sich so langsam den Ende zu und das letzte Rennen steht schon vor der Tür. Die Tage werden kürzer und die Temperaturen sinken, es wird langsam richtig Herbst. Die letzten Rennen waren die Specialized Enduro Series in Kirchberg und das CAIDOM in Brixen. In Kirchberg fand wie gewohnt der Prolog am Samstag Abend im Dorfzentrum von Kirchberg statt. Das ganze war sehr Publikumsnah und die Atmosphäre war super. Mit einem 17. Platz konnte ich ziemlich zufrieden sein und ging recht optimistisch ins Hauptrennen. Am Sonntag wurde auf 6 Stages alles von uns abverlangt. Die Strecken waren teils sehr anstrengend und teilweise technisch. Vorallem die letzte Stage verlangte nochmal sämtliche Kräfte. Nichtsdestotrotz hat das Rennen viel Spaß gemacht und ich war mit einem 35 Platz durchaus zufrieden. Ein besonderes Lob verdankt sich jedoch die Organisation des Events! 


Ende September findet alljährlich der Feneberg-Marathon in Oberstdorf statt. Das ALPTRAUM Team bot mir einen Startplatz an und so ging der Spaß los. Ausführliche Berichte erspar ich mir jetzt lieber, kurz gesagt: Anstrengend.........!


Kommen wir zu interessanteren Sachen, dem Caidom in Brixen. Vor 2 Jahren war das Caidom mein erstes Rennen.  Voll motiviert ging es am Samstag zum Training bei dem ich aber nur einen Lauf fahren konnte. Ein technischer Defekt hielt mich den ganzen Tag vom Training ab, doch am Ende brachten die Jungs von Canyon mein Bike wieder zum Laufen. THX GUYS! Am Sonntag um 14 Uhr ging das Rennen dann los. Die Strecke war ca. 13km lang und 2000hm waren zu bewältigen. Gestartet wurde per Le-Mans-Start und ca. 300 Fahrer sürmten zu ihren Bikes. Ich konnte mich recht gut im vorderen Feld platzieren und mein Ziel war es diese Position zu halten.Nach einer sehr anstrengenden Abfahrt konnte ich meine Position bis ins Ziel halten und konnte besser als erwartet mit dem 18. Platz finishen. 

Jetzt geht es langsam dem Winter zu und die ersten Gletscher öffnen ihre Pforten und die Ski sind schon wieder gewachst für die neue Skisaison.Also bis bald im Schnee
Euer Jo 

Partick Thoma
Partick Thoma

26.09.2012

Servus,

ich bin der Patrick, neuer Telemarker im Mountain Heroes Ski Mountaineering Team.

Es ist heute mein erstes Mal im Blog also seid bitte nicht allzu streng mit mir...

 

Da mein Profil noch in Arbeit ist, stell ich mich mal kurz vor:

Name Patrick Thoma, 24 Jahre, vergeben (haha, sorry Mädels),  Disziplin Telemark Freeride.

Soviel zu mir...

 

Sportlich sieht's so aus, dass am Wochenende die Wintersaison im Pitztal startet. Meine Sachen sind schon gepackt und ich kann's kaum erwarten bis ich wieder Schnee unter den Füßen hab. Geht euch wahrscheinlich ähnlich. Heut hab ich im Möbelladen schon die erste Weihnachtsdeko gesehen. Soviel zu denen die sich jetzt grad denken, dass ich nicht mehr ganz sauber bin jetzt schon an Schnee zu denken. Aber ich schweif ab...

Auf jeden Fall, wenn's Wetter passt steht am kommenden Mittwoch schon das erste Wintershooting an. Wenn man mal die Webcams checkt sieht's zwar auf dem Gletscher noch eher nach Sommer als nach Winter aus, aber irgendwo wird sich schon n Haufen Schnee finden lassen und dann wird's am Mittwoch bestimmt ne geile Session.

 

Zur Einstimmung in die kommende Saison hab ich für euch einen, wie ich find, ganz lässigen Clip vom letzten Jahr...enjoy it.

 

https://vimeo.com/44947413

 

Bis die Tage auf der Piste,

euer Patrick

Sarah Bosch
Sarah Bosch

24.09.2012

Wenn es drunter und drüber geht ...Eine ehrliche Saison Nachlese

Es ist schwierig ein komplettes Jahr in möglichst wenigen Worten zusammen zufassen.  Wenn man mich dazu zwingen würde ein Wort zu finden, welches das Jahr 2012 am besten beschreibt,  dann würde ich wohl „turbulent“ wählen.

Vor einem Jahr nannte ich mich noch Studentin der Wirtschaftsinformatik. Das muss man sich erst einmal auf der Zunge zergehen lassen. Ein Studium, von dem ich mir in erster Linie einen guten und vor allem gut bezahlten Job erhoffte. Mein Ehrgeiz in sämtlichen Lebensbereichen ist manchmal nicht einfach zu zügeln und so wollte ich bei diesem sehr schweren Studium an die Spitze streben. Zum gleichen Zeitpunkt nahm ich mir die Spitze des Marathon-Bereichs vor. Natürlich nicht die Weltspitze und auch nicht die Nationale. Sondern anfangs sollte es einfach nur die „Spitze“ der Marathondistanzen sein. Nämlich die Langdistanz. Ich wollte weg von den mittleren und kleinen Strecken und hin zu den 3-5 stündigen Rennen. Der Sport gab mir schon immer mehr zurück, als irgendwelche Noten und so bekam der Sport im letzten Herbst und Winter eine Überhand, mit der ich nicht mehr klar zu kommen schien. Dadurch, dass mein Studium nur 3 Anwesenheits-Tage erforderte, hatte ich auch genug Zeit zum Training. Das Studium hingegen, wuchs mir mit ansteigenden Semestern immer mehr über den Kopf. Zwar schaffte ich die Prüfungen letzten Endes immer, aber ich merkte immer öfter, dass der Preis, den ich dafür zahlen muss um irgendwann mal viel Geld zu verdienen, derjenige ist, dass ich mich ständig mit Zeug beschäftigen muss, welches ich eigentlich in meiner Zukunft nicht sehen möchte. Das Lernen von 3 Programmiersprachen erfordert nicht nur jede Menge Zeit, sondern auch ein Verständnis für eine Materie, aus der ich nach 4 Semestern ausschied. Diese Materie wurde so komplex, dass meine Liebe zum Computer nicht mehr ausreichte. Ich setzte mich noch in die ersten Vorlesungen  des neuen Semesters, doch irgendwie schien ich schon abwesend zu sein. Zu dieser Zeit hatte ich schon mehrere 1000 Kilometer in den Beinen. Das Trainingslager in Fuerteventura und in Gran Canaria brachte mir für die Saison die Hauptbasis. Es war eine schöne Zeit und eine Zeit, die mich zum umdenken brachte. Mir ist nun klar geworden, dass der Sportbereich nicht nur mein Hobby werden soll, sondern auch mein Beruf. Im Mai stand ich dann bei meinem ersten langen Marathon am Start. Am Ende dieser Saison würde ich jetzt behaupten, dass die Ronda Grande (86km u 2800hm) beim BIKE Festival in Riva keine wirklich lange Distanz ist, aber zu diesem Zeitpunkt hatte ich auch noch keinen Gedanken daran verschwendet, einige Monate später bei der TransALP die Relationen wieder zu verschieben.  Ich beendete in Riva das Rennen auf Platz 6. Für mich war dieser 6. Platz nahezu Gold wert. Gerade mal  16 Minuten verlor ich bei  4:20h auf die mittlerweile amtierende Schweizer Cross Country Meisterin Sarah Koba. 16 Minuten, die mich für die Zukunft zuversichtlich stimmen. Immerhin war dies mein erster langer Wettkampf. Kurz darauf folgte mein erstes Etappen Rennen. Die Trans Germany. Das Starterfeld war extrem hochklassig und jeden Tag war bei den Damen Platz 3-15 extrem nahe zusammen. Die ersten Drei waren eine Klasse für sich. Auch hier konnte ich über mich hinauswachsen und beendete das Rennen nach 4 Tagen auf Rang 7. Dieser 7. Rang öffnete mir eine neue Türe und somit bekam ich ziemlich viel Feedback von aussen, gewann einen eigenen Sponsor dazu  und bekam noch dazu  eine Anfrage, über die ich mich ganz besonders freute. Die bleibt allerdings noch geheim ;) ! Zu beachten sei auch, dass die ersten  6 Fahrerinnen alle 7-15 Jahre älter sind wie ich. Mit der einzigen Ausnahme Silke Schmidt ( Jahrgang 88). Es waren auch 4 Tage wo ich viel für mich selber dazu lernen konnte und wo ich lernte mit neuen Situationen umzugehen. Nach der  Trans Germany rief mich Karlheinz an und fragte ob ich die TransAlp fahren will und wenn ja, darf ich mir aussuchen, mit wem.  Da ich bei der Trans Germany 3 von 4 Tagen gut mit meiner Teamkollegin Krissi harmonierte, entschied ich mich letztendlich mit ihr zu fahren.

In der Zeit zwischen Trans Germany und TransAlp bin ich noch einige Rennen gefahren. Mal erfolgreich, mal nicht. Meine Anspannung vor der TransAlp war allerdings extrem, denn ich hatte sehr viel Respekt vor diesen 8 Tagen. Nicht nur vor 8 Tage am Stück Rennen fahren, sondern vor allem vor den Distanzen, die zurückzulegen sind. Und eigentlich wollte ich mich ja langsam an die Langdistanzen hinschnuppern…! Am 14. Juli stand ich dann mit Krissi am Start.  Dass es  8 Tage werden, die so einiges verändern, wusste zu diesem Zeitpunkt niemand. Doch  spätestens nach dem zweiten Tag kristalisierte sich heraus, dass Krissi unter einem  (zu diesem Zeitpunkt) unerklärlichen, körperlichen Problem litt, das ihre Leistungsfähigkeit extrem einschränkte. Nach 6 Tagen entschied sich Krissi die TransAlp vorzeitig zu beenden. Aus gesundheitlicher Sicht, war dies für Krissi mit Sicherheit die Beste Entscheidung. Die TransAlp war mit Sicherheit für uns beide eine extreme Gratwanderung und letzten Endes trennte es unsere Wege. Die TransAlp beendete ich nach 8 Tagen alleine, aber so richtig stolz auf meine Leistung konnte ich nie sein. Denn bei der TransAlp in Riva anzukommen, ist wirklich nur zu Zweit ein Highlight. Für mich war die TransAlp eine Enttäuschung, die ich lange mit mir mitschleppte und ich brauchte lange um alles zu verarbeiten. Allerdings habe ich gelernt aus dem Negativen das Positive zu ziehen und bin mir mittlerweile bewusst, dass auch diese Erfahrung mir irgendetwas gebracht hat.

Das waren also meine Schlüsselerlebnisse, die dieses Jahr prägten. Insgesamt habe ich 20 Renntage in der Tasche, mehr als je zuvor. Es war ein Jahr, wo ich einiges erreichen konnte und ich auf einiges stolz bin. Aber es war auch ein Jahr, wo ich extrem viel Lehrgeld bezahlt habe und oft nicht meinen eigenen Erwartungen gerecht wurde. Manchmal vergesse ich selbst, dass ich erst 21 bin und noch lang genug Marathons fahren kann. Nun hat sich mein Leben auch beruflich verändert. Bewusst entschied ich mich für ein duales Bachelor Studium, denn so ist mir der ganze Tag gegeben und lässt mich nicht unzufrieden werden. Mit meinem neuen Job in einem Fitnessstudio, das sich deutlich von einem normalen unterscheidet, kann ich nicht nur meine Leidenschaft zum Sport mit anderen teilen, sondern auch etwas weitergeben.  So rückt alles zum Ende der Saison wieder in normale Relation und das Mountainbiken ist schön, macht Spass, aber bleibt ein Hobby.

An dieser stelle möchte ich mich recht herzlich bei dem gesamten Team bedanken. Es war ein schönes, turbulentes Jahr ! Ich freue mich auf das nächste MIT EUCH !

See you ... Sarah

www.sarahbosch.de

Daniel Jung
Daniel Jung

13.09.2012

09.09.2012 Valdifassabike Marathon

 

Halli Hallo,

letztes Wochenende war ich wieder am Start und zwar beim Valdifassabike Marathon in Moena. Dieses Rennen gehört seit diesem Jahr auch erstmals zu der Weltcupserie des Mountainbikes dazu. Deshalb waren dort viele Stars am Start. Ich entschied mich aber für die Classic Strecke von 49km und 2100hm und nicht für die Marathon Strecke. Nun kurz zum Renngeschehen: Los ging`s um 10:15Uhr und ich fühlte mich eigentlich recht fit. Trotz der letzten 2 Tage, an denen ich einen Laufwettkampf und eine lange Bergtour absolviert hatte. Dies ist immer ein gutes Zeichen, dass meine Form immer noch passt. Los ging gleich schon mit dem härtesten Anstieg dieses Tages , bei dem ich etwas Schwierigkeiten hatte und am höchsten Punkt nur als 9. ankam. Es folgte dann eine schnelle Abfahrt und danach wieder mehrere kurze, aber harte Anstiege. Aber ich erholte mich dabei wieder super und konnte mich im Laufe des Rennens immer weiter nach vorne Kämpfen. Im Ziel angekommen hatte ich mich bis auf Rang 4 nach vorne gekämpft und konnte meine Kategorie sogar gewinnen. War voll zufrieden und kann jetzt mit einer tollen Leistung in den vollverdienten Urlaub starten ;-) also dann bis in 4 Wochen...da bin ich wieder zurück und werde noch einen Marathon bestreiten. ciao und lg euer Südtiroler

Helen Wolf
Helen Wolf

11.09.2012

MTB-3-Täler Marathon – „Wow, ein echter Hammer!“

Nach dem letzten Marathon in Saalhausen gemeinsam mit Christoph war ich einmal mehr motiviert die vielen guten Ratschläge meines Freundes in der Praxis zu üben. Für den Marathon in Titmaringhausen/Medebach hatte mir also einiges vorgenommen. Ganz vorne weg: Spaß haben und stets nach vorne schauen!

Da ich mich für die Langstrecke entschieden hatte, sollte ich genug Zeit haben, die neue Rennmentalität auszuprobieren. 115km und 2650Hm lagen vor mir. Um 10Uhr wurde das erste Starterfeld des Tages mit einem lauten
Kanonenschuss aufgescheucht und jagte aus dem kleinen aber feinen Örtchen ins Grüne. Nach einer ersten Einführungsrunde von 6,5Kilometern wurden wir auf die Hauptrunde geführt, die es ab nun dreimal zu durchfahren galt.

Bereits an dieser Stelle ein Lob für die super abwechslungsreiche Strecke, die tolle Beschilderung, die vielen netten  Helfer und Zuschauer und die geniale Atmosphäre. Ein so kleiner Ort und ein so großes sportliches Engagement – großartig!

Die vielen Wurzeltrails, Wiesenpassagen und eine berüchtigte Bachabfahrt rüttelten zunächst kräftig an meinem Optimismus, da ich erschrocken feststellen musste, dass die Strecke ordentlich Kraft und Körner verlangte. Aber beharrlich richtete ich den Blick nach vorne und konnte die zweite Runde sehr rund und konstant bewältigen. Zugleich wurde der Abstand zur Führenden kleiner und kleiner. Doch in der dritten Runde musste ich schließlich den bisherigen Fahrspaß in reinen Durchhaltewillen investieren. So kämpfte ich in den letzten Anstiegen leider nur noch mit den eigenen schwindenden Kräften, aber nicht mehr um den in Sichtweite gerückten Gesamtsieg. Die Konkurrenz hatte
am Ende einfach die besseren Reserven. Und dennoch waren die Freude und der Stolz auf eines meiner besten Saisonrennen im Ziel kaum gedämpft. Höchstens durch die übergroße Erschöpfung.

Nun gilt es die Motivation eines tollen zweiten Platzes und eines weiteren Saisonsieges in der Damenklasse mitzunehmen, um mit gleicher Vorfreude der anstehenden Trans Zollernalb entgegenzublicken. Drückt mir die
Daumen für mein erstes Etappenrennen!

Lieber Gruß, eure Helen



10.09.2012

Plausch Mountain-Bike Rennen Merishausen CH

nach meinem Sturz in Flachau bei der Bike-Night, bin ich dieses Wochenende zum ersten Mal wieder auf mein Bike gestiegen.

Nachdem eine Testrunde am Samstag ganz gut verlaufen ist, konnte ich in meinem e-Mail Posteingang noch eine Einladung zu einem Plausch Mountain-Bike Rennen in Merishausen in der Schweiz finden. Kurzerhand habe ich am Sonntag dann mein Bike gepackt und bin in die Schweiz aufgebrochen. Bei der Autofahrt habe ich mir so meine Gedanken gemacht ob hinter der Bezeichnung "Plausch" der Spaß oder wie im Jahr 2009 bei meinem ersten Start im Schwarzwald Tälercup in der Klasse mit der Bezeichnung "Fun" der harte Mountain-Bike Sport versteckt liegt. Ich wurde damals in einer Runde 2x überrundet.

In Merishausen bei wunderschönem Spätsommerwetter angekommen, habe ich mich zu einer Besichtigungsrunde aufgemacht. Anfangs auf breiten Forstwegen ging es dann doch vermehrt in Singletrails, bei denen ich feststellen musste das mein Sturz in Flachau doch mehr mentalen Schaden angerichtet hat als vermutet. Ich fühlte mich sehr unsicher auf dem Bike und wollte auf keinen Fall wieder stürzen.

Das Rennen bestand aus einer kleinen und einer großen Runde, nach dem Start bin ich erst mal verhalten dem Feld gefolgt, da es in der kleinen Runde gleich ein für mich in der jetzigen Situation schwierigen Singletrail zu bewältigen gab, dann in der großen Runde konnte ich bei einem längeren Anstieg auf einem breiten Feldweg auf eine Gruppe auffahren und auch gut vorbeifahren, leider bestand die Gruppe nur aus männlichen Teilnehmern die mir in der Position im Rennen nichts erbrachten. Meter für Meter fühlte ich mich wieder sicherer auf meinem CANYON Bike und konnte gut bis ins Ziel fahren. Am Ende habe ich den 3.Platz in der Klasse Damen-Open belegt und bin mit einem schönen Blumenstrauß im Gepäck wieder nachhause gefahren und eins war mir klar "Plausch" steht für Spaß, denn den hat es gemacht.

Bis bald eure Nadeshda 

Sarah Bosch
Sarah Bosch

10.09.2012

5.Platz UCI Marathon World Serie O-tour: 86 Kilometer und 3000 Höhenmeter --> Tour des Leidens

Gestern war es endlich wieder so weit, um Punkt 7:45 Uhr stand ich am Start der diesjährigen O-Tour. Ein Rennen der Schweizer Marathon IXS-Serie und dieses Jahr zugleich UCI Marathon World Serie. Der Tag an sich schien perfekt zu sein. Das Wetter zeigte sich von der aller schönsten Seite und die imposante Bergkette leuchtete in der Sonnenaufgangsstimmung. Dadurch dass das Rennen zur UCI Marathon World Serie gehörte bekamen die lizenzierten Damen einen extra Start. Das war schon ein komisches Gefühl vor der ganzen Meute, die um 8:15 Uhr folgte, losgeschickt zu werden. Es sind nun genau 5 Wochen seit der Transalp vergangen, 5 Wochen die alles von mir abverlangten. In der Zeit des Magen Darm Virus verlor ich fast 4 Kilo an Gewicht, mein Körper war extrem geschwächt und konnte die anfliegende Erkältung nicht abfangen. Die Erkältung erschien für mich anfangs harmlos, deswegen nahm ich auch keine Rücksicht. Ein Fehler im Nachhinein. So war die letzte Instanz: 7 Tage Antibiotikum. Insgesamt verzichtete ich in diesen 5 Wochen auf fast 3,5 Wochen Training. Ein Haufen Holz, denn die Konkurrenz schläft nicht. Lange überlegte ich mir die Saison vorzeitig zu beenden und ein Hacken hinter 2012 zu setzten. Aber mein Drang nach "Erfolg" und nach dem Gefühl alles zu geben, war größer als der Drang nach Ferien. Deswegen meldete ich mich bewusst bei der O-Tour für die lange Runde an, denn sinnvoller wäre mit Sicherheit die kleine Runde gewesen. Aber ich wollte nochmals alles aus mir herauskitzeln, dieses Gefühl des Leidens und der ewige Kampf...dieses Gefühl wollte ich unbedingt spüren. Und ja, dieses Gefühl habe ich bekommen und zwar stärker als ich es erwartet habe. Der Start verlief noch ganz gut, ich konnte gleich lospowern und ein ordentliches Tempo fahren. Doch schnell merkte ich, dass wenn ich dieses Tempo weiter verfolgen würde, würde ich das Ziel heute nicht erreichen. So suchte ich lange nach einem passenden Rhythmus und musste die ersten 4 Fahrerinnen ziehen lassen. Irgendwie wurmte mich das schon, denn in mir steckt schon ein Rennfahrer-Gen und so wusste ich, dass ich in einer normalen Verfassung den Plätzen 2-4 sicher folgen könnte. Aber der Fokus an diesem Tag war eben mal das Ziel und die nicht die Platzierung. Damit hatte ich sicherlich einige Male im Rennen zu kämpfen, aber ein bisschen Ehrgeiz ist nie verkehrt. Das ganze entwickelte sich dann zu einer reinen Tortour, ich fühlte mich mit der ansteigenden Rennlänge extrem geschwächt und müde, ich brachte kaum Druck auf die Pedale und doch wollte ich es um jeden Preis schaffen: das Ziel erreichen. Auch die coolen und anspruchsvollen Trails machten mir am gestrigen Tag überhaupt keinen Spaß, meine Erschöpfung war so groß, dass das Risiko zu stürzen extrem hoch war. Trotz allem erkämpfte (und mit erkämpfen meine ich in diesem Fall wirklich erkämpfen)nach 5:38 Stunden einen 5.Platz und somit bekam ich die Weltmeisterschafts-Norm noch oben drauf. Gefühlt habe ich mich allerdings, als hätte ich gewonnen. Gewonnen gegen mich selber, gegen die letzten 5 Wochen, die mich so oft haben verzweifeln lassen. Die mich körperlich sowie seelisch extrem mitgenommen haben, aber die mich auch dazu animiert haben weiter zu kämpfen. Das gestrige Rennen war mit Sicherheit eins der härtesten, die ich je gefahren bin...aber es war auch eins der Rennen, die man  so schnell nicht vergessen wird. Ich freute mich wieder auf dem Rennplatz zu sein, auch wenn der Rückstand auf die Ersten gestern gewaltig war. Aber was hatte ich mehr zu erwarten??? Denn der Spruch "Wer kämpft, kann verlieren. Wer nicht kämpft, hat schon verloren" entspricht der absoluten Wahrheit ! Und deswegen geht mein Kampf weiter...am kommenden Wochenende starte ich bei einem "kleinen" Cross Country Rennen in der Schweiz und dann kommt mein absolutes Saisonabschluss Highlight: IRON BIKE RACE EINSIEDELN. 102 Kilometer und 3600 Höhenmeter, ein weiterer Tag zum Leiden...aber ich kann es kaum erwarten.

Ps.: Da mein Bilder-Upload hier nicht funktioniert, könnt ihr die Bilder auch hier sehen:

http://www.sarahbosch.de/media/bilder-saison-2012/

Helen Wolf
Helen Wolf

30.08.2012

SKS-Sharkattack-Marathon 2012 in Saalhausen – „Ein beschwerlicher Weg zu zweit!“

Noch ganz fasziniert von dem tollen Bikeerlebnis der Vaude-Transschwarzwald 2012, wo Christoph großartig über 5 Etappen Schwarzwaldpiste und durch 5 Tage Sommerglut geradelt ist, ging es ein Wochenende später für uns zum Marathon in Saalhausen.

Eigentlich sollte ich es ja mittlerweile wissen, aber wegen der wunderschönen Sonnentage zuvor hatte ich mal wieder doch nicht damit gerechnet: wie immer schlechtes Wetter! Pünktlich zum Startschuss fielen die ersten Regentropfen. Im ersten Anstieg prasselte der erste Schauer. Wenig später weichte der Boden auf und in den Schuhen standen Pfützen. Oh ja, eine weitere Matschschlacht!

Ein Glück, dass ich Christoph stets in meiner Nähe wusste. Wenigstens einer, der noch freie Sicht hatte und im Nebel die kleinen dezenten SKS-Pfeile ausspähen konnte, die uns den Weg weisen sollten. Puh, so hatte ich mir die Rennbedingungen eigentlich nicht vorgestellt.

Der Matsch, die reichlichen Höhenmeter und so mancher düstere Wurzeltrail mit Schiebepassage kosteten mich viel Kraft und Nerven. Aber so beharrlich wie Christoph mich anfeuerte, aufmunterte und vorantrieb blieb mir gar nichts anderes übrig als mein Bestes zu geben. Und es hat sich gelohnt!

Nach 4:20:35 erreichten wir die Ziellinie. Sieg in der Damenklasse und ein zufriedenstellender 4.Platz gesamt. Klar, ich hätte da schon noch ein paar Wünsche, was besser laufen könnte. Also auf geht’s, weitertrainieren und ab zum nächsten Rennwochenende!

Ein lieber Gruß, eure Helen

Daniel Jung
Daniel Jung

28.08.2012

25.08.2012 Nationalpark Marathon

Welch ein geniales Rennen war das am letzten Samstag. Bei optimalen Bedingungen begab ich um 07:15Uhr in Fuldera auf die „Jauer-Strecke“ des Nationalpark Marathons in der Schweiz. Es lagen wieder harte 104km und 2800hm vor mir. Ich wusste dass mir dieses Rennen immer sehr gut liegt und ich mich wieder in einer guten Form nach der Transalp befand. Dies zeigte sich dann auch auf der Strecke, wo ich bis Livigno immer in der 3er Spitzengruppe fuhr. Dort wollte ich dann hinauf zum extrem steilen Chachauna Pass richtig angreifen und schauen was meine Konkurrenten so drauf hatten. Dies gelang mir dann auch sehr gut und ich konnte einen Fahrer unserer Gruppe abhängen. Der andere war ziemlich stark drauf und nicht umsonst ein Profifahrer bei BMC. Mit diesem Fahrer „Adrien Buntschu“ fuhr ich dann das restliche Rennen, bis 15km vor Schluss immer zusammen. Wir harmonierten sehr gut zusammen und konnten die hinteren Fahrer gut in Schach halten. Wie schon gesagt, bis 15km vor dem Ziel. Da startete Adrien dann eine Attacke, die ich leider nicht mehr folgen konnte und von nun an alleine richtig Scoul ins Ziel fuhr. Dort angekommen, freute ich mich total über den 2.Gesamtrang und meiner Leistung an diesem Tag. Denn ich konnte meine Zeit, von den zwei Jahren zuvor, um 30Minuten unterbieten. Also einfach genial. Ich liebe dieses Rennen einfach, da es gespickt mit coolen Trails, traumhaften Panorama und emotionalen Fans alles bietet was ein geiles MTB-Rennen brauch. Nun noch ein Rennen am 09.September in Val di Fassa und dann geht’s ab in den wohlverdienten Urlaub in die USA. Freu mich schon riesig drauf. Ganz liebe Grüße an euch alle. Euer Südtiroler- Daniel

Johannes Rief
Johannes Rief

20.08.2012

Trailmaster 2012


Vom 17-19 August fanden die Trailmasters am Wildgogel statt. Ich fuhr am Freitag Vormittag Richtung Neukirchen, wo ich dann mit Ines und Patrick die Endurostrecke besichtigte. Bevor es aber mit dem Endurorennen losging mussten zwei weitere Rennen gefahren werden.Am Freitagabend stand der Forest Pump auf dem Programm, ein Pumptrackrennen quer durch den Wald und das Ganze noch nachts. Trotz meiner niedrigen Erwartungen kam ich als 17. von ca. 50 Startern durchs Ziel. Am Samstag ging es mit dem "The Channel" 1 gegen 1 Wettkampf weiter, bei dem vorallem Zweikampf-Fähigkeit gefragt waren. Mein erstes Heat konnte ich gewinnen, doch schon im zweiten musste ich meinem Konkurrenten den Vortritt lassen, andernfalls hätte es wohl einen eher unangenehmen Crash gegeben...Na gut auch nicht weiter schlimm, meine Konzentration lag auf dem Enduro am Sonntag. Durch meine Platzierungen der letzten beiden Tage konnte ich aus der vierten Startreihe starten und hatte somit recht gute Bedingungen für das Rennen. Kurz nach dem Start war ich unter den Top 10, stürzte aber kurz vor der Traileinfahrt wegen einem anderen Fahrer der mich von hinten "rammte". Mit gemischten Gefühlen ging es dann weiter Richtung Ziel und am Ende war es dann doch noch ein 15. Platz. In der Gesamtwertung konnte ich mir so den 13. Platz erkämpfen. Ines gewann abermals die Gesamtwertung und setzt so ihre Siegesserie fort. Patrick wurde Gesamt 10. und hat sich somit schon einen Startplatz für nächstes Jahr gesichert. Alles in allem war es wieder ein super schönes und spannendes Wochenende. 
Marco konnte wegen einer Erkältung nicht beim Trailmaster teilnehmen. Gute Besserung ;-)
Der nächste Event ist der Specialized Enduro in Kirchberg/Tirol am 15.09.2012
Bis dahin alles Gute
Euer JO