Anita Limacher
Anita Limacher

26.06.2013

Innerhalb von 24h vom Tiefpunkt (DEATH VALLEY NATIONALPARK, -85.5m) zum Höhepunkt (MOUNT WHITNEY 4421m) der USA

Hallo Mountain Heroes Freunde!

Nach dem Besuch von einigen NATIONALPÄRKEN in UTAH und dem zuletzt heissen Morgen im DEATH VALLEY NATIONALPARK landen wir in LONE PINE. LONE PINE ist ein weiteres Outdoor-Paradies und wird von LOS ANGELES aus als Naherholungsgebiet genutzt. Neben Bergen liegt hier auch der grösste Drehplatz unter freiem Himmel der Filmindustrie HOLLYWOODS. In der SIERRA NEVADA liegt auch der höchste Berg der zusammenhängenden Vereinigten Staaten (contiguous UNITED STATES, wie es so schön heisst), der MOUNT WHITNEY 4421m. In GLADIATOR, einem Film der unter anderem teilweise hier gedreht wurde, gibt es eine Szene wo Russell Crowe mit dem MOUNT WHITNEY 4421m im Hintergrund auf seinem Pferd durch Spanien reitet.

Wo lässt es sich am Besten abkühlen als auf dem höchstgelegenen Punkt? Beim Dorfeingang besorgen wir uns die notwendigen Walk-in Permits und installieren uns auf einem bereits ziemlich kühlen Campingplatz in der Nähe des Trailsheads. Trotz Empfehlungen des Rangers zwischen 02:00 und 03:00 morgens zu starten, schlafen wir aus und machen uns um 05:30 auf den Weg. Beim Trailhead sind bis auf ein paar wenige Ausnahmen sämtliche Parkplätze belegt. Die Fahrer sind bereits aufgebrochen. Da der Weg sehr gut sein soll und kein Schnee mehr in der Höhe liegt, schlüpfen wir in unsere Joggingschuhe und folgen dem Pfad durch einen hübschen Wald. Der Weg führt uns bequem in die Höhe und bald schon holen wir die ersten Frühaufsteher ein. Die meisten machen den Berg in zwei oder drei Tagen und sind entsprechend gemütlich unterwegs. Kurz nach einem Pass auf der der 4000m-Grenze besuchen wir unerwartet einen weiteren NATIONALPARK, den SEQUOIA NATIONALPARK. Die Sicht in den Park ist genial, tiefblaue Seen und zackige Berge. Wir fühlen uns wie zu Hause. Die Höhe macht sich erstaunlicherweise praktisch nicht bemerkbar. Wir kommen gut voran und erreichen nach fünf Stunden und 1900Hm den Gipfel. Innerhalb von 24h standen wir am tiefsten und auf dem höchsten Punkt der zusammenhängenden USA! Die hübsche Aussicht wird durch einige Wolken verschleiert. Die Gipfelatmosphäre ist eher kühl, gut über Null Grad, womit wir uns für einmal gerne anfreunden. Imposant ist der Berg trotzdem, wenn auch von der anderen Seite her betrachtet. Ein weiteres Paradies für Kletterer. Wir sind ja selber schuld wenn wir den Weg des geringsten Widerstandes wählen und den Berg von hinten besteigen.

Liebe Grüsse und bis bald

Anita

Daniel Jung
Daniel Jung

25.06.2013

22.03.2013 Sellaronda Hero

Als Titelverteidiger des letzten Jahres ging ich voller
Freude und Motivation in mein Lieblingsrennen in Gröden. Dieses Jahr sollte es aber
um einiges schwieriger sein auf das Podest zu kommen, als die letzten Jahre. Da
einige Profis und U23 Fahrer am Start waren. Nichts desto trotz wollte ich
wieder ganz vorne mitfahren und einfach Spaß und Freude an diesem wunderschönen
Wettkampf haben.Gestartet bin ich wieder wie es normal bei mir ist, sehr
verhalten und mit dem Hintergedanken, dass dieses Rennen nicht gleich am ersten
Berg entschieden wird. Somit lag ich am ersten der vier Anstiege auf dem 5.
Rang. Es erwies sich an diesem Tag aber als sehr schwierig eine gute Zeit einzufahren,
da eine halbe Stunde vor uns 700 Lizenzfahrer der langen Runde gestartet sind
und diese auf der ersten Hälfte des Rennes auf unserer Strecke unterwegs waren.
Es war dadurch immer sehr schwierig und extrem kräfteraubend diese Fahrer zu
überholen. Im weiteren Verlauf des Rennens konnte ich dann stätig zulegen und
arbeitete mich vom 5.Rang auf den 3.Rang nach vorne. Kurz vor dem letzten
Gipfel konnte ich dann noch den Profi Fahrer Fabian Rabensteiner überholen und
war mir dann ziemlich sicher dass ich nun den zweiten Rang nach Hause fahren
konnte. Doch dem kam dann anders, da Fabian extrem stark abfuhr und mich wieder
einholen konnte. Es kam dann zu einem Zielsprint zwischen uns beiden, den ich
leider verloren habe. Mir fehlt für solche Sachen einfach die Routine und die
Abgeklärtheit. Ich ärgerte mich schon ein wenig über den verpassten zweiten
Rang, aber freute mich auch zugleich über den 3.Gesamtrang und den Sieg in
meiner Kategorie. Somit ein gelungenes Rennen vor der Transalp. Jetzt kommt
noch in 10 Tagen noch der Dolomiti Superbike und dann geht’s so richtig zur
Sache ;-) Ciao und schöne Grüße aus Südtirol

Thomas Holtkamp
Thomas Holtkamp

17.06.2013

Orientierungslos in Willingen

Dass man orientierungslos in Willingen ist, ist denke ich gar nicht so selten. Meistens hat ist dies aber einegen Schnäpsen und 5 liter Fääsern Bier auf Siggis Hütte und weiteren Erfrischungsgetränken im Sauerlandstern geschuldet. Wobei es dann gut passieren kann, dasss man sein Hotelzimmer nicht mehr findet. In meinem Fall stellte sich die Situation aber etwas anders dar. Aber von vorn......

Als letzten Samstag der Bikemarathon in Willingen bevorstand freute ich mich schon sehr darauf. Das hatte mehrere Gründe.

1. freute ich mich meine Teamkolleen und Teamchef Karlheinz mal wieder zu sehen

2. War ich als Kind immer im Zeltlager im Sauerland und freute mich mal wieder dorthin zurüchzukommen

3. War meine Mutter, Onkel, Tante, Cousin zum betreuen da

als ich am Samstag moren dann merkte, dass ich wirklich gute Beine hatte, sollte es eigentlich der perfekte Tag. werden.

Ich kam am Start gut weg und befand mich in der 8 köpfigen Verfolgergruppe. Nach ca. 20 km funktionierte die Schaltung kaum noch. Ich hatte drei Kettenklemmer bei denen ich immer anhalten musste um die Ktte wieder zu richten. Beim dreitten aml merkte ich erst, dass der Schnellspanner locker war. Ab diesem Zeitpunkt fuhr ich für ca. 20 km immer 500 m hinter der Gruppe her. Ich musste viel investieren , um dieses Loch wieder zuzufahren.Kurz vor der ersten Durchfahrt in Willingen konnte ich aber wieder aufschliessen. Bei der Verpflegung musste ich dann Gathof und Schuchard ziehen lassen(später 2. und 3. auf der Mitteldistanz). Kurz darauf teilte sich die Strecke. Links ein roter Pfeil"lang", rechts ein grüner Pfleil"mittel". Ich entschied mich für lang, ich wollte ja die lange Runde fahren. Nach ca. 20 km merkte ich, dass ich sicher falsch gefahren war. Die andreren Fahrer wurden wohl vom Streckenposten einggewiesen um zuerst die mittlere und dann die lange Runde zu fahren. Wo der Streckenposten bei mir war weiss ich nicht. Is auch egal. Hab mich dann noch ne Stunde auf dem Rückweg geärgert, über mich, den Streckenposten und die ganze Welt....dann wars abgehakt. Die Form stimmt, die Transalp kann kommen. Am nächsten Tag konnte ich noch meine Familie in Münster besuchen und meinem Neffen ein Mountain Heroes Trikot geben. Danke noch an meine Familie, Stub und Karlheinz

Anita Limacher
Anita Limacher

09.06.2013

Spassige Singletrails im Bike-Mekka MOAB, UTAH


Hallo Mountain Heroes Freunde!

Inzwischen haben wir die Bike-Singletrail-Vielfalt in MOAB voll ausgekostet! Viel Spass beim Lesen vom Blog dazu.

Wir filtern die Trails mit den höchsten Schwierigkeitsgraden heraus und kombinieren uns ein paar mögliche Routen. Gleich am nächsten Morgen machen wir unsere Bikes klar und strampeln unseren ersten MOAB Trail ab. Unsere Runde führt uns mit dem CLIFF HANGER keine 400 Hm in die Höhe. Mit deutlich über 30°C ist es eher warm. Wir folgen dem CLIFF HANGER TRAIL hinauf bis auf den AMASA BACK TRAIL und weiter dem POTHOLE TRAIL bis zum POTHOLE ARCH. Unter uns sucht sich der COLORADO RIVER seinen Weg durch die Wüste. Die Trails sind flüssig fahrbar, ausbremsend sind nur die eingestreuten knackigen Anstiege. Nach dem POTHOLE ARCH geht es abwärts. Zum Aufwärmen dient der ROCKSTACKER TRAIL gefolgt vom hübsch technischen JACKSONS TRAIL zurück zum COLORADO RIVER. Fairerweise muss ich das Warnschild erwähnen, das zwischen Mai und September auf die Möglichkeit des gefluteten Seitenflüsschens hinweist, das am Ende des JACKSONS TRAILS der Rückweg zum Ausgangspunkt durch einen gefluteten Seitenarm des COLORADO RIVERS versperrt sein kann. Und das tut es auch. Selber schuld trifft die Situation nicht schlecht. Wer rechnet schon mit einem angeschwollenen Fluss in der Wüste bei 30° plus?! Und warum bauen die nicht einfach eine Brücke?! Nützt natürlich alles nichts. Es bleiben zwei Auswege; durch den schlammigen Fluss waten oder das Bike den Trail wieder hochtragen. Ein paar Tage später bestätigt uns ein Kanadier die Weitsichtigkeit unserer Entscheidung. Er watete tatsächlich durch die trübe Brühe und sank bis zur Nase darin ein! Das Raufwuchten unserer Bikes auf dem Trail ist technisch nicht gerade spassig. Von unten sieht der Trail ziemlich furchterregend aus. Das soll wirklich fahrbar sein? Wir baden aus was wir angerichtet haben und stehen nach einer knappen Stunde wieder am Trailhead des JACKSON TRAILS. Unser Rückweg führt uns nochmals über den AMASA BACK TRAIL und dann in der richtigen Richtung den CLIFF HANGER wieder herunter. Ich werde gegen Ende der Abfahrt ein wenig übermütig und hole mir ein paar blaue Flecken als Andenken...

Tags darauf steht ein Klassiker auf dem Programm. DER Klassiker in MOAB. Deshalb müssen wir uns den auch antun. Mitten in der Wüste, praktisch komplett auf Felsen, zieht der SLICKROCK TRAIL seinen Kreis. Perfekt für Fotoshootings. Was leider für den Fahrspass nicht ganz zutrifft. Das Mountainbike wurde ganz bestimmt nicht auf diesem Trail erfunden.

Den folgenden Tag verbringen wir mit der Jagd nach Steinbögen im ARCHES NATIONAL PARK. Eine äusserst willkommene Abwechslung.

Gegen Abend verschieben wir uns ins naheliegende LA SAL Gebirge. Im Dunkeln erreichen wir einen passenden Schlafplatz. Wir wollen den oberen Teil des WHOLE ENCHILADA TRAILS auschecken. Dieser Teil wird in dieser Jahreszeit nicht geshuttelt, da zu viel Schnee auf dem BURRO TRAIL den Spass begrenzt, wie uns ein Bikeshopangestellter versichert. Das hält uns natürlich nicht davon ab einen Versuch zu wagen. Unser Weg steigt gemütlich Richtung GEYSER PASS als wir gerade die 3000m Grenze überschreiten. Wir trauen unseren Augen nicht, etwa 50 m neben uns trollt sich ein winziges Bärchen in der Wiese!! Der Vergleich mit einem niedlichen Teddybär ist absolut treffend. So süss der putzige Kerl auch ist, seine Mama wollen wir wirklich nicht kennenlernen. Unschlüssig montieren wir unser Abfahrtskostüm. Der Schnee nimmt uns bald die Entscheidung ab und wir biegen in den nächsten Trail ab. Der untere Teil des MOONLIGHT MEADOW TRAILS und der CLARK LAKE TRAIL führen uns flüssig zum OOWAH LAKE. Auf dem OOWAH LAKE Campingplatz wird doch noch auf die potentielle Bärengefahr hingewiesen. Da nehmen wir den WARNER OOWAH TRAIL hinauf bis zum WARNER LAKE und einigen weiteren Seen, die idyllisch im Aspenwald versträut liegen. Zum Dessert hängen wir den HAZARD TRAIL an. Superflowig, auf engen erdigen Kurven zieht er gemählich in die Tiefe. Ein willkommener Ausklang. Und ein guter Gegenwert für die gestrampelten Höhenmeter.

Die zunehmende Temperatur übersteigt langsam den Komfortbereich, es wird Zeit um aufzubrechen. Wir verabschieden uns von MOAB. Es stehen weitere NATIONALPÄRKE in UTAH auf unserem Reiseprogramm. Wer weiss, vielleicht kommen wir auf dem Rückweg doch noch einmal hier vorbei, um den WHOLE ENCHILLADA TRAIL zu vervollständigen.

Liebe Grüsse und bis bald

Anita

Nebenbemerkung: Mit dem Hochladen von Fotos kämpfe ich noch etwas, sollte aber hoffentlich bald klappen...

Daniel Jung
Daniel Jung

28.05.2013

26.05.13 Südtiroler-Landesmeisterschaft Uphill

Nach dem Landesmeistertitel im Cross Country in der
letzten Woche, kann ich mich jetzt auch Landesmeister im Uphill 2013 nennen.
Als Sieger des Rennens vom Vorjahr, ging ich als einer der Favoriten an den
Start und wollte den Titel wieder verteidigen. Dies erwies sich aber nicht als so
einfach, da viele gute Bergspezialisten am Start waren.Ich versuchte gleich vom Start weg das Tempo zu
bestimmen. Doch nach 20 Minuten haben dann zwei Fahrer attackiert und ich konnte
denen einfach nicht folgen. Da ich mich nicht so fit fühlte. Im weiteren
Verlauf des Rennens konnte noch ein Fahrer auf mich aufschließen und es ging
dabei um den 3.Rang. Diesen konnte ich dann aber im Zielsprint für mich
behaupten. Somit konnte ich mich über den 3.Gesamtrang und den
Landesmeistertitel in meiner Kategorie freuen. Für die 12,7km und 1200hm von
Naturns auf die Zetnalm benötigte ich 53:21min.

Anita Limacher
Anita Limacher

24.05.2013

Projektvorstellung & ein erster Reisebericht

Hallo Mountain Heroes Freunde!
Da dies mein erster Blog-Eintrag ist, stelle ich mich zu Beginn kurz vor. Reisehungrig, outdoorsportbegeistert, natur- und vor allem bergliebend beschreibt mich am Besten. Ich heisse Anita, bin 33 Jahre alt, komme aus der Schweiz und bin seit kurzem bei Mountain Hero dabei. Wenn ich nicht gerade reise, entwickle ich als studierte Lebensmittelingenieurin neue Schokoladenkreationen. 
Da mein Freund und ich unseren Leidenschaften mehr Zeit einraeumen wollten, haben wir uns enschieden Job und Wohnung zu kuendigen und eine einjaehrige Sportreise rund um die Welt zu starten. Schnell war klar, dass wir unsere geliebten Spielsachen wie Mountainbikes, Trekkingausruestung, Windsurfequipment, Klettersachen, Wellenreiter sowie Slackline dabei haben wollen. Der ideale und kostenattraktivste Plan war demnach ein massgeschneiderter Buessliausbau, wo alles drin verstaut werden kann und sogleich unser fahrendes zu Hause ist. Nach mehreren Monaten harter Arbeit mit unzaehligen Nachtschichten, war Mitte Maerz alles parat fuer die erste Verschiffung per Container von England an die Westkueste der USA. Geplant sind weitere Verschiffungen ueber den Pazifik mit Halt in Neuseeland und Australien bevor es auf dem Wasserweg zurueck nach Europa geht. Parallel dazu fliegen wir mit einem klassischen Round the World Ticket um die Welt und machen waehrend den Verschiffungen buesslifreie Zwischenstopps in Chile, Hawaii, Neukaledonien und ???
Hier werde ich in regelmaessigen Abstaenden von unseren Highlights berichten und ab und zu Fotos dazu hochladen. Viel Spass beim Lesen und Mitverfolgen von unserem Abenteuer!
Vor knapp zwei Wochen konnten wir nach langem Bangen endlich unser sehnlichst erwartertes Buessli aus dem Container abholen. Zu unserer Freude hat es die Ueberfahrt von Europa durch den Panamakanal nach Los Angeles unbeschadet ueberstanden und der ersten Etappe unseres Sporttrips quer durch den Westen der USA und Kanada steht nichts mehr im Wege. Nach einem flowigen Bike-Tail im Sueden von Californien ziehen wir weiter zum Joshua Tree Nationalpark. Dieser bietet neben spannenden Gesteinsformationen, den bildhuebschen Joshua Trees ueber 8000 Kletterrouten! Anschliessend besuchen wir den imposanten Grand Canyon Nationalpark. Die klassische Wanderroute hinunter zum Colorado River lassen wir uns natuerlich nicht entgehen. Anders als gewohnt, geht es zuerst berg-bzw. schluchtabwaerts bevor die Hoehenmeter aufwaerts geleistet werden muessen. Entgegen allen omnipraesenten Warnungen entschieden wir uns fuer die Variante runter und zurueck am selben Tag. Ein Start kurz nach Sonnenaufgang erlaubt uns eine Rueckkehr vor ein Uhr nachmittags. Obwohl es definitiv sehr heiss war und die ungewohnte talabwaerts-bergauf Kombination die Muskeln etwas mehr als ueblich ansaeuern liess, quittieren wir die Hinweise als typisch amerikanisch...
Aktuell machen wir am Lake Powell Halt bevor es ins Bike Paradies nach Moab, Utah weitergeht. 
Liebe Gruesse und bis bald

Anita 

Daniel Jung
Daniel Jung

19.05.2013

18-05-13 Südtiroler-Landesmeisterschaft im Cross Country

Gestern nahm ich bei der Südtiroler-Landesmeisterschaft im Cross Country in
Schlanders teil. Als Sieger des Jahres 2011 ging ich wieder voll motiviert und
mit großer Vorfreude an den Start dieses tollen Rennens. Der Parcour fordert
immer wieder viel Geschick und Ausdauer, was mir richtig Spaß macht. Nach einem
verhaltenen Start konnte ich mich im Laufe der 6 Runden immer weiter nach vorne
kämpfen. Im Ziel freute ich mich auf den Sieg und somit den 3.
Landemeistertitel in den letzten 4 Jahren.

Sarah Bosch
Sarah Bosch

07.05.2013

 

Winter, Sommer, Kalt, Rennen, Training & Spaß

 

Nach vielen turbulenten Auf und Ab's, finde ich nun endlich mal wieder die Zeit einige Zeilen zu verbreiten. Vergangenes Wochenende bin ich gemeinsam mit meinen Teamkollegen offiziell in die Saison gestartet...dennoch gab es bis zu diesem Saisonstart einiges was sich schwierig gestaltete.

Bis Dezember fand ich keine Motivation, spielte lange mit dem Gedanken alles an den Nagel zu hängen und mit dem Leistungssport aufzuhören. Ich trainierte kaum und neben der Motivation fehlte mir auch schlicht vielmals die Zeit. Ich begann im Herbst mein duales Studium, was mit 40 Stunden Arbeitszeit und Studium nebenher fast den ganzen Tag ausfüllt. Im Januar dann war ich ziemlich sauer auf mich selbst, denn so langsam kam die Motivation wieder und nun hatte ich den Salat: Trainingszustand gleich NULL. Naja, der Ehrgeiz trieb mich ein wenig voran und ich versuchte zu retten, was noch zu retten ist. Vor allem entwickelte ich einen ganz besonderen Ehrgeiz in Sachen Krafttraining. Ich versuchte nicht nur das Gelernte in meinem Studium umzusetzen, sondern vor allem auch mich selbst an meine Grenzen zu bringen. So steigerte und steigerte ich die Gewichte auf meiner Langhantel bis an jenem Tag als wir unter den Mitarbeitern aus Spaß den Oberschenkelumfang maßen. Als ich dann mit knapp 60cm die Führende dieser internen Kategorie war (wohlgemerkt auch vor den Männern), entschloss ich mich dem Aussehen zur Liebe das Krafttraining lieber sein zu lassen :D hahaha. Als mir dann ein Sportgeschäft in Rosenheim ein Skitourenset sponserte, hatte ich eine neue und sehr vielfältige Sportart für mich entdeckt, die mir viel Spaß bereitete und die mir auch half einige Ausdauereinheiten zu trainieren.

Da ich über 15 Jahre nicht mehr auf Skiern stand... pflügte ich oftmals den Hang,

... musste mich nicht nur einmal aus dem tiefen Schnee wieder ausbuddeln und meine Ski suchen,

... machte mit Abstand die größten Bogen,

... sehe angeblich so aus als müsste ich aufs Klo

... und bin durchaus in der Lage die Pistenraupe zu ersetzen .

Also alles in allem: Ich bin ein wahres Skitalent ! :D ...

Am Ende hat es dann aber doch ganz gut geklappt!

Über Ostern flog ich dann mit meinem Freund Konny nach Gran Canaria. 11 Tage standen uns bevor, davon 3 Renntage. Es war wohl eine Portion Leichtsinn mit Konny (der zu diesen Zeitpunkt schon einige Kilometer in die Beine hatte) ins Trainingslager zu fliegen, dennoch half mir das oftmals schnelle Tempo ein wenig in Schuss zu kommen. Das Rennen auf Gran Canaria fuhren wir als Abschluss von unserem Trainingslager und da wir zeitlich kein richtigen Ruhetag davor machen konnten, war ich dennoch sehr überrascht wie ich mithalten konnte. Kaum daheim angekommen holte mich der Alltag wieder ein und ich musste einige Kursstunden bei mir im Studio vertreten. So kam die Regeneration wohl ein bisschen zu kurz und ich fühlte mich lange schlapp und müde. Erst als ich mein neues Bike im Allgäu abholte, konnte ich es kaum erwarten endlich wieder richtig zu biken. Ich freute mich auf Riva...eins meiner absoluten Lieblingsrennen. Leider erkältete ich mich knapp eine Woche vor Riva ziemlich und meine Vorbereitung war mal wieder dahin. Aber egal. Die Freude war trotzdem da und mit dem 9.ten Platz auf der Ronda Grande bin ich durchaus zufrieden. Es war ein solider Einstieg, der auf jeden Fall ausbaufähig ist. Ich genoss es einfach wieder am Rennplatz zu sein, das Adrenalin in den Adern zu spüren und vor allem spürte ich, dass es die richtige Entscheidung war das Bike doch nicht an den Nagel zu hängen.

Also keep on pushing... die Saison ist ja Gott sei Dank noch lange !

 

Bis bald meine Friends :)

 

Ps.: Wer hat Lust mit mir Skifahren gehen? Haha :D

Daniel Jung
Daniel Jung

23.04.2013

21.04.2013 Ötzi Alpin Marathon

Letzten Sonntag war ich beim Ötzi Alpin Marathon in Naturns
am Start. Hierbei handelt es sich um einen Triathlon der aus Radfahren,
Berglaufen und Skitouren besteht. Leider konnte dieses Jahr nicht die
Originalstrecke von 42,2km und 3350hm absolviert werden. Da es aus
verschiedenen Gründen für die Teilnehmer einfach zu gefährlich war. Denn es war
auf der Radstrecke sehr dichter Nebel und Steinschlaggefahr, auf der
Laufstrecke lag noch Schnee und die Skitourenstrecke war wegen Lawinengefahr
gesperrt. Also musste eine alternativ Strecke her, die beim Radfahren und beim
Skitouren kürzer war als sonst. Somit hatten wir jetzt nur mehr 33,8km und
2266hm zu bewältigen. Nun kurz zum Rennverlauf. Gestartet wurde ich Dorfzentrum
von Naturns. Von dort wurde nach 3km neutralisiertem Start, auf der Abzweigung
ins Schnalstal dann das Rennen offiziell gestartet. Von dort an ging es dann gleich
voll auf Angriff und es wurde dauernd attackiert. Ich konnte dabei aber immer
mithalten und somit bildete sich gleich eine dreier Gruppe, die aus dem
späterem Sieger Christian Hoffmann und dem drittplatzierten Philip Götsch
bestand. Wir haben uns dann ständig belauert und es wurden dauernd wieder
Tempoverschärfungen gemacht. Ich konnte dabei aber immer dagegenhalten und lag
sogar öfters in Führung. Ich fühlte mich richtig stark und wollte vielleicht
ein wenig zu viel, bis ich dann extreme Schmerzen im Bauchbereich bekam und das
Tempo zurückschalten musste. Somit musste ich die ersten 2 ziehen lassen und es
überholte mich dann noch der spätere zweitplatzierte Thomas Niederegger.
Dennoch war ich mit meiner Bike Leistung sehr zufrieden und kam als vierter in
Wechselstelle von Unser Frau an. Dort hatte ich dann ein wenig Probleme beim
wechseln meiner Schuhe und verlor gleich wieder eine Minute. Nun ging es zu Fuß
weiter und ich wusste dass dies extrem hart für mich wird, da ich einfach kein
guter Läufer bin. Am Anfang vom Laufen, dachte ich wirklich mal kurz ans
aufgegeben, denn ich fühlte mich richtig schlecht und hatte immer noch extreme
Schmerzen. Doch ich habe jetzt so lange auf diesen Wettkampf trainiert und
wollte dann nicht einfach so das Handtuch schmeißen und aufgeben. Das macht man
einfach nicht. Also weiterkämpfen und Zähne zusammenbeißen. Ich kämpfte mich
somit  die 11,8km bis zur Wechselstelle
nach Kurzras durch. Dort lag ich dann noch auf dem 5.Gesamtrang und war sehr
optimistisch, dass ich den vielleicht auch halten könnte. Dies gelang mir dann
aber leider nicht und ich wurde noch Bergauf von einem sehr starkem
Skitourengeher eingeholt. Ich konnte einfach nicht mehr zulegen und war voll am
Limit meiner Leistungsgrenze. Am höchsten Punkt angekommen wartete dann noch
die Abfahrt ins Ziel auf mich. Dort befand ich mich auf dem 6.Gesamtrang und
war schon ein wenig mit den Gedanken im Ziel und freute mich schon total über
das super Ergebnis. Es kam dann aber alles ein wenig anders. Zuerst hatte ich
extreme Probleme beim abziehen meiner Felle und als ich dann die Abfahrt in
Ziel startete, hatte ich gleich einen blöden Sturz und verlor dabei einen Ski.
Bis ich dann wieder startklar war, überholte mich bereits ein anderer Athlet.
Schade, aber es war wirklich eine extrem schwierige Abfahrt, da die Schnee und
Sichtverhältnisse sehr schlecht waren. Trotzdem bin ich mit dem 7.Gesamtrang
überglücklich. Bedanken möchte ich mich bei allen die mich an diesem Tag
angefeuert und unterstützt haben. Besonders meine Familie und am meisten meiner
Freundin Christine. Sie hat mich beim Rennen super verpflegt und unterstützt.
Danke für alles und ich bin extrem froh, so eine tolle Familie und Freundin zu
haben. Denn sie stehen immer zu mir und geben mir extrem viel Kraft für meine
große Leidenschaft zum Sport. Ein großes Dankeschön auch an mein Team den
„Mountain Heroes“, dass sie die Anreise nach Naturns auf sich genommen haben
und dort mit dem Stand unser Team super präsentiert haben. Danke auch an meine
Sponsoren „Elektro Moser&Mengon“- „Ötzi Bike Acadamy“-„Alpibike.it“ und
natürlich „Espira“, die mich mit ihren super Produkten ausstatten.

Daniel Jung
Daniel Jung

17.04.2013

13.04.2013 Sunshine Race in Nals

Endlich ist es so weit, die Bike Saison hat begonnen. Letzten Samstag ging es auf nach Nals, zum sehr
technischen und schwierigen CC-Rennen.

Wir führen wieder die gleiche Strecke wie die Profis und
somit waren wieder die Techniker unter den Mountainbiker gefragt, aber da mir
das ja gut liegt, hatte ich wieder riesen Spaß und Freude endlich wieder ein
Rennen fahren zu können.

Nun kurz zum Rennen.Will jetzt keine Ausreden suchen oder anderen die Schuld
geben. Aber es war für mich am Start sehr schwierig, da ich in mitten von 150
Teilnehmern starten musste und es gleich schon beim Start eng wurde. Somit war ein
überholen extrem schwierig und nur mit sehr viel Kraftaufwand möglich. Dennoch
gab ich mich nicht gleich geschlagen und probierte einfach mein Rennen zu
fahren und immer dort, wo es irgendwie ging, voll zu attackieren. Dies gelang
mir dann auch sehr gut und ich konnte mich innerhalb von 3 Runden auf den
9.Gesamtrang nach vorne kämpfen. In den weitern zwei Runden musste ich dann
wegen dem großem Kraftaufwand meiner Überholmanöver ein wenig das Tempo
zurückschalten und konnte bis zum Ende nur mehr bis auf Rang 7 bzw. Rang 3 in
meiner Kategorie nach vorne fahren. Mehr war an diesem Tag einfach nicht
drinnen, da ich zudem in der ersten Runde wegen einer Trinkflasche auf der
Strecke einen blöden Sturz hatte und mir dabei eine Schraube der Bremshalterung
brach. Somit war ich nur mehr mit der Hinteren Bremse unterwegs und jeder weiß
wie hart es ist, nur mit einer Bremse zu fahren. Nichts desto trotz versuchte
ich es Bergab immer laufen zu lassen. Natürlich konnte ich dort nicht mehr 100%
riskieren, aber dennoch war ich mit dem Rennen mehr als zufrieden. Denn ich
konnte dank des neuen 29“ von Canyon Bergauf richtig drücken und war Bergab
richtig gut unterwegs. Diese Bike ist einfach genial. Damit werde ich heuer
noch richtig viel Spaß haben und sicher einige gute Ergebnisse einfahren.

Nun ist das erste Rennen geschafft und man hat wieder
einen Anhaltspunkt wo man umgeht und ob man im Winter alles richtig gemacht
hat. Ich bin jedenfalls extrem zufrieden und bereite mich jetzt noch ein wenig
auf den kommenden Samstag vor, denn da heißt es Ötzi Time!! Da erwartet mich
sicher ein harter Kampf. Denn es heißt für mich, 42,2km und 3200hm und dies mit
dem Bike-Laufen und Skitour. Drückt mir alle die Daumen ;-)

Bedanken möchte ich mich auch noch bei meinen super Fans
vom Samstag für die tolle Unterstützung und die perfekte Verpflegung an der
Strecke. Danke Christine, Papa Norbert, Bruder Manuel und klein Julian ;-)

Daniel Jung
Daniel Jung

18.03.2013

Vinschgaucup: 5. Rennen: Finale am Watles

Der erste Dynafit Vinschgau Cup ist mit dem Finale am
Watles beendet. Es waren insgesamt 98 Sportler am Start, die mindestens 3 der 5
Skitouren-Rennen gemacht haben und somit bei der Gesamtwertung des Vinschgau
Cups teilnehmen konnten. Dabei konnte ein Ergebnis gestrichen werden und es
wurden nur 4 Ergebnisse für die Gesamtwertung gewertet. Ich absolvierte dabei
nur vier und konnte somit kein Ergebnis streichen.

Die Wetterverhältnisse beim letzten Rennen waren tief
winterlich, weshalb das Rennen kurzfristig verkürzt werden musste. Das Ziel war
somit bei der Plantapatschhütte nach 420 hm, wo auch die Preisverteilung
stattfand.Am schnellsten im Ziel war Südtirols derzeit bester
Skitourenaufsteiger Philip Götsch aus Dorf Tirol. Er stellte auch gleich einen
neuen Streckenrekord mit 15.15 Minuten auf. Ich konnte mich mit einer Zeit von
18:39 Minuten auf den 11.Rang einreihen und war mit dem Rennen sehr zufrieden.
Da das Niveau sehr hoch war und ich mich eigentlich nicht auf diese speziellen Skitourenrennen
vorbereite. Trotzdem erfreute es mich, dass meine Leistungen bei den 4 Rennen
immer gut waren und ich mich letztendlich im Gesamtranking auf den 8.Rang
wiederfand. Bei den Rennen zuvor konnte ich den mich auf den 11.Rang in
Maseben, 12.Rang in Schnalstal und 26.Rang in Sulden platzieren. Wobei ich beim
Rennen in Sulden noch an meiner Magengrippe gelitten habe und somit dort große
Probleme hatte. Ich musste dort sogar kurz das Renngeschehen verlassen und mal
eine kurze WC-Pause einlegen :-) aber immer auf und weiter. Nur nicht
aufgeben ;-)

Somit hatte ich jetzt schon mal eine gute Vorbereitung
und holte mir die nötige Härte für die anstehenden Rennen.

Aber vor allem muss man bei diesem Rennen erwähnen,
dass ein Teil der Startgebühren dieses ersten Dynafit Vinschgau Cup zu Gunsten
der Stiftung „Regenbogen“ (Kinderkrebshilfe) gespendet wurden und somit die
Organisatoren „Ski-Running Team aus dem Vinschgau“ die stolze Summe von 5600 Euro übergeben
konnten. Dies war und ist wirklich eine super Sache dieser Athleten und es
machte dadurch um sehr mehr Freude bei den Rennen dabei zu sein können.

Ein großes Dankeschön möchte ich hier auch unserem Teamsponsor bzw. meinem Privatsponsor Espira für die Unterstützung mit den super Produkten bedanken. Ich habe dadurch immer leichte und lockere Beine und kann immer gute Leistungen damit erzielen.

Die nächsten Rennen werden nun am 6.April das
Skitourenrennen in Schnals (Ötzi-Strecke), der Marlene SunshineRace in Nals
(14.April) und der Ötzi Alpin Marathon (20.April) sein. Bei denen ich wenn
möglich gute Leistungen zeigen möchte.

Ich melde mich dann wieder und berichte euch kurz über
meine Tätigkeiten ;-)

Lg aus Südtirol

Daniel Jung
Daniel Jung

12.03.2013

Sellaronda Skimarathon 08.03.2013

Am vergangenen Freitag startete ich gemeinsam mit meinem Teamkollegen Christian Haas beim Sellaronda Skimarathon, einem Skitourenrennen bei dem ein 2er Team den gesamten Sellastock bei Nacht umrunden muss, das heißt vier Anstiege mit insgesamt 2700hm und 42km zu bewältigen. In Arabba erfolgte um 18Uhr der Start von 500 Teams, nach dem Startschuss bleibt einem nichts anderes übrig als gleich Vollgas loszusprinten wobei es gar nicht so einfach ist sich nicht aus den Augen zu verlieren. Am ersten Anstieg hatte ich extreme Probleme und fühlte mich nicht gut und bremste somit Christian ein wenig ein, sonst hätte ich mich vermutlich dort gleich abgeschossen. Wir schlugen somit am ersten Anstieg ein eher moderates Tempo an, denn es kommen ja noch 3. Die erste Abfahrt war dann schon ein richtig heißer Ritt, enge Kurven, weicher Schnee und unzählige Stürze, aber Christian und ich kamen Heil im Fassatal an, dort hieß es dann unter den Augen von vielen fanatischen Zuschauern auffellen und weiterkämpfen. Am 2ten Berg war unser Tempo dann schon um einiges schneller und wir machten einige Plätze gut. Vor Beginn des dritten Anstieges musste ich dann mein Reservefell auffellen, da das alte nicht mehr hielt. Bei Christian scheint es am Anfang zu halten. Doch nach 5 min. des dritten Anstieges verlor Christian dann sein Fell und musste auch auf das Ersatzfell zurückgreifen, denn das Andere hielt durch die Nässe einfach nicht mehr. Ich ging währenddessen mein Tempo weiter, um meinen Rhythmus zu finden und somit konnte Christian nachher auch sein Tempo gehen. Christian ging dann im dritten Anstieg voll ans Limit um nicht zu viel Zeit liegen zu lassen und dies gelang ihm auch sehr gut. Da er wirklich nur ein wenig Zeit verloren hat und ich nicht lange an der Wechselzone vor Abfahrt Nr. 3 auf ihn warten musste. Kaum kam er an, gings wieder Richtung Corvara zum letzten Anstieg. Leider haben wir an diesem Tag bei den Abfahrten immer wieder einiges an Zeit verloren, da ich extrem schlechtes Material und auch Probleme beim Skaten hatte. Denn es waren viele Flache Stellen, an denen der Langlaufschritt ein großer Vorteil war und Christian da richtig Dampf machen konnte. Am letzten Anstieg konnten wir dann noch einige Plätze gut machen. Hier ging jeder von uns sein Tempo und somit musste Christian dann an der letzten Wechselzone 20sec auf mich warten. Bis wir dann die letzte Abfahrt bis ins Ziel zusammen genießen konnten. Mit einer Zeit von 4h14min erreichten wir den 99. Gesamtrang von 500 gestarteten Teams. Ein paar Minuten wären sicher noch drin gewesen, aber unter den Umständen dass wir das erste Mal gemeinsam starteten war es eine super Leistung, vom Leistungsniveau war Christian schon ein wenig stärker als ich, aber ich denk dass wir uns trotzdem gut verstanden haben. Dank der super Unterstützung von meinem Vater Norbert konnten wir uns auch voll auf das Rennen konzentrieren und wurden Tipp top betreut. Es war ein richtig geiles Rennen, 2014 sind wir wieder dabei!

 

Partick Thoma
Partick Thoma

02.02.2013

Hey,

clip vom letzten Wochenende is fertig.

viel Spaß,

https://vimeo.com/58748612

see ya,

PaTrick

Partick Thoma
Partick Thoma

30.01.2013

Traumhaftes Wetter, Powder und perfekte Runs!

wie ja schon gesagt, fand am Wochenende das Free Spirit Freeride and  Telemark Festival in Scuol(CH) statt und es war einfach eines der besten Events ever!

Das Wetter war genial, super Schnee, tolle Leute, gute Party. Damit wär im Prinzip eh schon alles Wesentliche gesagt…


Das Einzige was an dem Samstag nicht so lief, war das Rennen, aber irgendwas is ja immer:-)

Ich weiß nicht genau wievielter ich war, da nur die ersten drei gelistet wurden, aber ich schätz mal so Platz sechs, wenn ich richtig mitgezählt hab und keinen vergessen hab. Ich weiß nicht wer auf die Idee kam bei Telemark Rennen einen Massenstart durchzuführen, bei dem man erst zu seinen SKI laufen muss und dann im Pulk die Bindung anzieht. Also mein Fall ist es nicht und für alle die sich nicht so beim Telemarken auskennen, es gibt Bindungen in die man sehr schnell und andere in die man nicht so schnell kommt, mehr möchte ich dazu jetzt nicht sagen…so viel zum Race.


Was aber echt ein Traum war, waren die gemeinsamen Freeride-Runs mit den Locals am Nachmittag.

Kennt ihr das Gefühl, wenn man einen perfekten Run hat? Es ist dabei gar nicht so wichtig, ob es sich dabei um einen einsamen, unverspurten Powderhang handelt. Es war einfach einer dieser Momente, wo man nirgendwo lieber sein will, als genau hier, in diesem Moment. Ich hoffe ich konnte diesen Run mit der Helm-Cam auch so aufnehmen, dass ihr dieses Gefühl nachempfinden könnt. Also freut euch schon mal auf das Video, vielleicht wird’s diese Woche noch fertig.


see ya,

Patrick